Gartenumbau 

Diese Woche stand ganz im Zeichen des Gartenumbaus.

Wir haben bei unserem Reihenhaus einen Minigarten. Also etwas mehr als 30m2 Außenfläche. Wirklich Mini!

Während meiner Schwangerschaft mit Laurentin und der Stillzeit (die auch noch andauert) habe ich kaum Zeit für den Garten gefunden und so kann man sagen, dass er fast 1,5 Jahre lang verwildert ist. Einen Vorstoß in die Richtung, den Garten nutzbar zu machen, haben wir in der Zwischenzeit zwar schon unternommen, aber das hielt keine Woche bevor das Unkraut wieder wucherte.

Zuletzt stand das Unkraut – ungelogen – 2,5 Meter hoch 🙈. Ich hab hier nur ein älteres Foto mit Unkraut auf 1,7m aber man kann es sich denk ich vorstellen. 😅

Der geneigte Beobachter erkennt vielleicht die Wasserbahn in der Mitte, eine Grüne Kleinkindrutsche links, das weiße links war die Matschküche, einen Meter daneben steht ein Kinderpicknicktisch, und rechts steht Benjamins Hochbeet, dass er selbst gebaut hat. Aber auch da wurde vom Unkraut übernommen.

Die Schlangen, Blindschleichen, Eidechsen, Spinnen, Asseln, Grashüpfer und co die hier lebten hatten zwar einen sehr brauchbaren Rückzugsort – was auch seinen Reiz hat – aber wir fanden es trotzdem notwendig, den Garten zurückzuerobern.

Nach einigen Gedankenexperimenten mit Hochbeet, vertikalem Garten, Terasse, Naschobst, Rasen und so weiter kam letztlich dieser Plan zustande:

Man sieht schon es sollte vor allem praktisch und pflegeleicht werden. 😅

Letzte Woche ging es ans umholzen und vorbereiten des Gartens. Das sah dann zum Schluss schon so aus.

Am Montag kam die Holzlieferung:

52x 4 m

Sowie mehrere 2 und 3 m lange 5x8er Staffeln.

Also konnten wir beginnen.

Peter baute den Rahmen, ich nivellierte ihn am Boden aus.

Nach Opfern die gebracht wurden, war am 2. Abend mehr als die Hälfte der Terrasse erledigt.

Man beachte die mords Blase auf seinem Daumen 😳.

So starteten wir in den 3. Tag

Und an dem wurde die 24 m2 Terrasse auch fertig.

Die letzte Latte befestigen:

Ich hab währenddessen die Paletten auf denen die Staffeln angeliefert wurden weiterverwendet. Upcycling nennt man das – oder? Die untere wird mit Erde gefällt und mit Kräutern bepflanzt, die stehende ebenfalls.

Am 4. Tag – nebenbeibemerkt meinem 30. Geburtstag – war ich mir Holz schneiden beschäftigt. Denn es fehlten noch die Hochbeete.

Eines baute ich noch am selben Abend zusammen, das zweite erst heute morgen.

Ich wünschte echt, ich könnte die Zeit vorspuhlen um meinen Garten in voller Blüte zu sehen 😍 ich freu mich schon seh darauf.

Zwei Hochbeete mit 2 Etagen und das Regenbogenpalettenkräuterbeet stützen außerdem den Vertikalen Regenrinnengarten, in dem zukünftig zum Beispiel Erdbeeren wachsen sollen.
Die entstandenen Freiräume wurden mit Rindenmulch gefüllt.

Noch fehlt die vollständige Befüllung der Hochbeete, das aufstellen des Sonnensegels und eine Sitzgelegenheit für Erwachsene – aber immer schön eines nach dem anderen. 🤗

Ich danke an dieser Stelle vielmals für die unterschiedlichste Unterstützung, die notwendig war um dieses Projekt zu ermöglichen. Allen voran einer Mama Renate, aber auch meiner Schwiegermutter Doris und Peters Cousine Jutta welche die Bande hüteten während wir im Garten arbeiteten. 💖 Ich bin sehr dankbar euch alle zu haben 😘

Alles Liebe und bis zum nächsten mal

Hilf mir es selbst zu tun. 

Hallo erstmal

Ich hoffe es ist noch wer da, nach unserer ungeplanen Pause. 😅 Ich sage es euch ganz ehrlich, ich wusste nicht was ich schreiben soll!

Benjamin geht in 4 Wochen in die Schule – und freut sich darauf.
Das find ich toll, aber dazu fällt mir trotzdem nichts ein.

Die nächsten Themen die anstehen sind Dinge die die Schule fordert wie zum Beispiel die gesunde Jause. Nun könnte ich sicherlich den 10000. Beitrag dazu verfassen! Aber ich weiß, dass das schon so viele gemacht haben, dass mir meine Zeit – ganz ehrlich – zu schade ist, nur um das Thema für euch neu aufzuwärmen. Wenn man auf YouTube „Lunchbox für Schule“ eingibt, findet man hunderte Videos in verschiedensten Sprachen, die in euch allen ein mehr oder weniger großes Verlangen wecken werden, eine Bentgo- oder Yumbox zu besitzen. Ich hab keine.

Die Ferienzeit ist anders als geplant. Eigentlich hatte ich ja vor, den Sommer noch voll auszunutzen. Aber Benjamins Freunde bei uns in der Anlage, haben nun auch frei und das bedeutet zumeist dass die fünf draußen sind, Fußball spielen, Rad fahren, Eis essen, usw.

Auch Constantin und Lilith pflegen jetzt im Sommer intensive Freundschaften mit Kindern in der Anlage.
Wenn Anthea und Laurentin über die Mittagshitze schlafen, nutze ich deshalb diese Freiheit um bei 18-20 Grad im Keller zu sitzen und zu nähen.

Benjamin hat sich Anfang diese Woche von mir ein T-Shirt gewünscht, aus einem Stoff den er schon seit über einer Woche streichelt.

Hab ich gemacht.

Heute kam er und wünschte sich noch etwas aus diesem Stoff – ist ja noch genug über. 😅

Wir haben uns die Klimperkleinbücher angesehen und eine Bündchenmütze gefunden, die ihm gefällt.

Aber nicht ich hab mich an die Arbeit gemacht, sondern ihn dazu verleitet es selbst zu tun. Ich selbst war nämlich heute damit beschäftigt, unseren Garten umzuackern, weil wir am Montag mit dem Umbau im Garten beginnen wollen.

Und er…  naja seht selbst. 😍

Hat das Schnittmuster abgepaust.

Den Stoff geschnitten.

Und sich ans Werk gemacht.

Sehr konzentriert.

Und das Ergebnis…

….kann sich doch wirklich sehen lassen!

Und das Beste > es passt zu seinem T-Shirt dass ich vor ein paar Tagen genäht hab.

Maaah ich freu mich ☺😍

Ein schönes Wochenende wünsch ich euch. Alles Liebe 💕

Ich hoffe weiter bald wieder da zu sein

Nach 7 Wochen Quarantäne hab ich just am ersten Tag, an dem alle wieder gesund waren, eine Seitenstrangangina bekommen. Ich leide weiter vor mich hin, bin aber nach 5 Tagen stetiger Verschlechterung nun am 7. endlich auf dem Weg der Besserung.

By the way

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Die Tandemverlosung ist ein special bei dem sich 2 Leute verbinden um gemeinsam, nochmal, in den Lostopf zu springen und die Chance zu nutzen, dass beide jeweils 1000 Euro pro Monat für ein Jahr gewinnen. Wenn du mit mir oder Peter bei der Verlosung ein Tandem bilden möchtest, dann klicke unten auf meinen oder seinen Namen (kostet nichts, bringt mir auch kein Geld,.. außer natürlich wir gewinnen ein Grundeinkommen 🙂 ).

lg
Victoria und Peter

PS: Was würdest du machen, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre?

So siehts aus

Benjamin möchte ab September in die Schule gehen.

Also darf er gehen. Wir haben eine Schule zugewiesen bekommen und ich verrate – ihm nicht, aber euch schon – dass ich der Schule sehr kritisch gegenüberstehe.

Im Bezirk und unter den Voraussetzungen ist es sicherlich die beste Lösung. So viel steht mal fest. Trotzdem bin ich gespannt wie Problematiken wie zB Hausübungen sich im nächsten Jahr darstellen werden. Ich weiß inzwischen dass die Schule reichlich davon verteilt.

Ich selbst bin nämlich zum Beispiel der Ansicht dass Hausübungen eine reine Zeitverschwendung sind. Zum Glück sag das nicht nur ich, sondern auch die TU Dresden und zwar mindestens seit 2008, da wurde nämlich folgendes verkündet:

Seit gut 150 Jahren gibt es allgemeinbildende Schulen in Deutschland, und genauso lange existiert der Hauptfeind aller freien, unbeschwerten Nachmittagsvergnügungen – Hausaufgaben. Erstaunlich dabei: es handelt sich offenbar mehr um ein pädagogisches Ritual als um eine im schulischen Sinn Erfolg versprechende Maßnahme. Zahlreiche Studien haben nämlich gezeigt, dass Hausaufgaben keinerlei nachweisbaren Einfluss auf die Schulnoten haben. Professor Hans Gängler von der Fakultät Erziehungswissenschaften der TU Dresden erklärt das so: gute Schüler werden durch Hausaufgaben nicht unbedingt noch besser, und schlechte Schüler begreifen zuhause durch bloßes Wiederholen noch lange nicht, was sie schon am Vormittag nicht richtig verstanden haben. Ob man also die Mathe-Hausaufgaben direkt nach der Schule, nachts unter der Bettdecke oder überhaupt nicht macht: der Effekt auf die Zeugniszensur ist derselbe, nämlich gleich null.

https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/news/hausaufgaben

Österreich gehört immerhin auch zu den europäischen Ländern in denen das Hausaufgabenpensum stetig steigt: http://derstandard.at/2000009277421/Oesterreichische-Schueler-machen-mehr-Hausuebungen

Und wo das Pensum steigt, steigen auch die Kosten für Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe:

Und das obwohl im §17 des SchUG Absatz 2 steht:

(2) Zur Ergänzung der Unterrichtsarbeit können den Schülern auch Hausübungen aufgetragen werden, die jedoch so vorzubereiten sind, daß sie von den Schülern ohne Hilfe anderer durchgeführt werden können. [..]

und wusstet ihr dass im selben Paragrafen steht dass

[..] Hausübungen, die an Samstagen, Sonntagen oder Feiertagen oder während der Weihnachtsferien, der Semesterferien, der Osterferien, der Pfingstferien oder der Hauptferien erarbeitet werden müßten, dürfen – ausgenommen an den lehrgangsmäßigen Berufsschulen – nicht aufgetragen werden.

Mir persönlich ist es aber ohnehin viel wichtiger, dass meine Kinder am Nachmittag ausgelassen spielen und sich ordentlich bewegen. Auch da hab ich niemanden geringeren als die WHO hinter mir:

Ein ausreichendes Maß an Bewegung ist eine wesentliche Voraussetzung für die Ausbildung grundlegender kognitiver, motorischer und sozialer Fähigkeiten bei Kindern und für die Entwicklung ihres Muskel-Skelett-Systems. Doch Kinder und Jugendliche sind im Alltag immer weniger körperlich aktiv, da sich das Umfeld und die Möglichkeiten für eine sichere und aktive Gestaltung von Spiel, Freizeit und Fortbewegung verschlechtert haben und Kinder ihre Freizeit inzwischen vermehrt mit sitzend ausgeübten Tätigkeiten, etwa am Bildschirm, gestalten. Ferner verbringen Kinder und Jugendliche mehr Zeit als je zuvor in der Schule oder in Tageseinrichtungen, und steigende Unterrichtsanforderungen können die für Sportunterricht und aktives Spielen verfügbare Zeit einschränken, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass mehr Bewegung zu besseren schulischen Leistungen führen kann.
Außerdem hab ich mich heute noch mal mit der Frage befasst, was passieren könnte/würde, sollte Benjamin nächstes Jahr (oder auch in drei Jahren) umschwenken und die Schule doch verweigern:

§ 24 SchPflG Verantwortlichkeit für die Erfüllung der Schulpflicht und Strafbestimmungen

(1) Die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, für die Erfüllung der Schulpflicht, insbesondere für den regelmäßigen Schulbesuch und die Einhaltung der Schulordnung durch den Schüler bzw. in den Fällen der §§ 11, 13 und 22 Abs. 4 für die Ablegung der dort vorgesehenen Prüfungen zu sorgen. Minderjährige Schulpflichtige treten, sofern sie das 14. Lebensjahr vollendet haben, hinsichtlich dieser Pflichten neben die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten. Sofern es sich um volljährige Berufsschulpflichtige handelt, treffen sie diese Pflichten selbst.

(2) Die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten eines der allgemeinen Schulpflicht unterliegenden Kindes sind weiters nach Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit verpflichtet, das Kind für den Schulbesuch in gehöriger Weise, insbesondere auch mit den notwendigen Schulbüchern, Lern- und Arbeitsmitteln, soweit diese nicht von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts beigestellt werden, auszustatten. Ferner sind sie verpflichtet, die zur Führung der Schulpflichtmatrik (§ 16) erforderlichen Anzeigen und Auskünfte zu erstatten.

(3) Berufsschulpflichtige […]

(4) Die Nichterfüllung der in den Abs. 1 bis 3 angeführten Pflichten, hinsichtlich der Pflicht zum regelmäßigen Schulbesuch jedoch erst nach erfolgloser Durchführung der Maßnahmen gemäß § 25 Abs. 2 bis 6, stellt eine Verwaltungsübertretung dar und ist von der Bezirksverwaltungsbehörde mit einer Geldstrafe bis zu 440 €, im Fall der Uneinbringlichkeit mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu zwei Wochen zu bestrafen.

Jo, mei…

Nächstes Jahr glaub ich noch nicht so dran, aber wenn Constantin in 15 Monaten dann zu Hause bleibt während Benjamin in die Schule gehen müsste, könnte ich mir vorstellen dass die erneute Abmeldung ein  Thema für ihn werden könnte.

Ich wünsche ein schönes Pfingstwochenende
Alles liebe

 So lala

In Bezug auf den letzten Artikel kann oder besser muss ich sagen, dass es seitens der Prüfungskommission abgelehnt wurde die Prüfung zu wiederholen, mit der Begründung, dass dieser Paragraf während der Pflichtschulzeit (Schulstufen 1-9) keine Anwendung findet, weil in den entsprechenden Paragrafen zum häuslichen Unterricht steht, dass der zureichende Erfolg bis zum Schulschluss des betreffenen Jahres nachgewisen werden muss.

Nun steht dort auch, dass der zureichende Erfolg in der Form nachgewisen werden muss, wie es auch in der Schule in dieser Schulstufe funktioniert. Und das gibt Raum für eine Frage. Da das Sitzen bleiben abgeschafft wurde und Kinder unabhängig von ihrer Beurteilung aufsteigen dürfen, brauchen sie nämlich seit heuer bis zur 3. Schulstufe quasi gar keinen Erfolg haben.

Das Zeugnis hab ich gestern geholt. Ich hab bis Monatg Zeit es in diesem Sinne zu beeinspruchen.
Ein Parteiantrag auf Normenkontrolle – oder im Volksmund auch Gesetzesbeschwerde gennant – beim Verfassungsgerichtshof müsste das im Falle einer Abweisung durch die Prüfungskommission endgültig klären. Das wäre danach also der nächste Schritt.

Aktuell hängt auch noch beim Juristen des Stadtschulrates für Wien eine Frage von mir, die dort seit ein  paar Tagen um beantwortung bittet, aber Probleme bereitet, weil ich explizit nach dem Gesetzestext gefragt habe auf den man sich dabei beruft.. und der scheint momentan verschwunden zu sein. Der Text wohlgemerkt, nicht der Jurist.

Kommuniziert wird nämlich vom Stadtschulrat für Wien, dass ein Kind welches einmal im hU versagt, nie wieder in den hU zurückkehren darf. Nur steht das so eigentlich nirgendwo und ich habe bereits alle entsprechenden Gesetze, Verordnungen und Richtersprüche die ich finden konnte durchgelesen. Der Jurist wird sich nun schlau machen.. na ich bin gespannt.

Zwischenzeitlich wurde mein Sohn einer Schule zugewiesen. Zum Glück ist die Einschreibungsschule voll. Die wurde es also nicht – das ist schon mal eine Sorge weniger.

bis bald und alles liebe bis dahin.

Updates!! *Hoffnungsschimmer*

Nachdem das vom Stadtschulrat und der Schule immer anders kommuniziert wurde, und wir die Verordnung jetzt durch einen Hinweis doch gefunden haben, kann ich verkünden: 

Wir berufen uns auf Paragraph 16 ExtPrüVO Wiederholung einer Externistenprüfung, der wie folgt lautet:

(1) Wenn ein Prüfungskandidat eine Externistenprüfung nicht besteht, so ist er von der Prüfungskommission zu einer Wiederholung dieser Prüfung zu einem frühesten Termin zuzulassen, der nicht weniger als zwei Monate und nicht mehr als vier Monate später liegt. Bei der Festlegung des Termines sind auf die bei der Prüfung festgestellten Mängel und die für die Beseitigung dieser Mängel erforderliche Zeit Bedacht zu nehmen. Sofern der neue Termin in die Hauptferien fiele, ist er so festzusetzen, daß er am Beginn des folgenden Schuljahres liegt.

(2) Wenn der Prüfungskandidat auch die Wiederholung nicht besteht, ist er zu höchstens zwei weiteren Wiederholungen zuzulassen. Hinsichtlich der Termine sind die Bestimmungen des Abs. 1 anzuwenden.