Spielemontag: Das Schwarze Auge RPG

Hallo zur dritten Ausgabe des Spielemontags.

Heute stelle ich euch das erfolgreichste deutschsprachige Pen & Paper Rollenspiel vor: Das Schwarze Auge.

Für alle die nicht wissen was ein Pen & Paper Rollenspiel ist: ein Spieler übernimmt die Aufgabe des Spielleiters, die anderen Spieler erstellen jeder einen Charakter nach vorgegebenen Regeln. Das erste kommerziell erfolgreiche Rollenspiel entstand in den 70ern des vorigen Jahrhunderts in Amerika: Dungeons & Dragons. Es gab sieben, sehr eingeschränkte, Charakterklassen: Krieger, Kleriker, Dieb und Magier, alles Menschen, und dann noch den Zwerg, den Elf und den Halbling, die damals noch keinen Beruf hatten. Jeder Charakter hatte spezielle Fähigkeiten, die nur er ausführen konnte. Aus heutiger Sicht langweilig, aber damals eine Revolution des Spielemarktes.

Aber zurück zur Erklärung. Der Spielleiter denkt sich ein Abenteuer aus, also sowas wie den Drachenschatz finden oder ds Spukschloss erforschen. Er erstellt Pläne der Räumlichkeiten und der Umgebung in der sich die Charaktere bewegen werden, füllt sie mit Monstern und Schätzen und beschreibt das Ganze für die Spieler. Das ist nähmlich der Clou. Es gibt weder ein Spielbrett noch Figuren, obwohl beides zur Unterstützung verwendet werden kann. Der Spielleiter muss das Umfel so anschaulich erklären, dass sich die Spieler etwas vorstellen können, und dann auch entsprechend handeln. Denn auch sie müssen alles erklären. Du kannst den überraschend auftauchenden Ork nämlich nicht mit einem Schwert bekämpfen das noch in seiner Scheide steckt! Denn wenn du nicht sagst, dass dein Charakter seine Waffe zieht, hat er es auch nicht getan. Über den Erfolg einer Aktion, sei es ein Angriff, der Versuch ein Schloss zu knacken oder auch einen Zauberspruch zu wirken wird duch die Würfel entschieden. Und da taucht leider ein ewig andauernder Schmerz der Spieleszene auf: im Englischen werden die Spielwürfel als Dice bezeichnet, in Deutsch haben wir aber kein anderes Wort als Würfel. Die Unbedarften unter den Lesern werden jetzt denken: „na und?“. Naja, ein Würfel hat bekanntlich sechs gleich große Seiten, unsere aber 4, 6, 8, 10, 12, 20, 30 und sogar 100 (ja, das ist eine Kugel die man nur mehr schwer ablesen kann) Seiten. Ihr seht das Dilemma?

Aber das soll uns nicht weiter daran hindern trotzdem Spass an den Spielen zu haben.

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Bei Das Schwarze Auge, ab jetzt DSA genannt, brauchen wir 6- und 20-Seiter. Ein Charakter wird nach einem Punktesystem erstellt. Man investiert Punkte in seine Eigenschaften, wie Stärke, Intelligenz, Geschicklichkeit, Mut und ähnliche, sucht sich eine Rasse aus, üblicherweise Mensch, Zwerg oder Elf, obwohl bei progressiven Spielleitern auch andere Rassen wie Orks oder Echsenmenschen zulässig sind, danach wählt man eine Kultur. Als Beispiel bauen wir einen Menschen. Wir wählen als Kultur das Mittelreich, das entspricht in etwa unserer Erde im 12-14. Jahrhundert, je nach Region. Dann entscheiden wir uns für die Laufbahn des Kriegers. Das ist ein typischer Einsteigercharakter, wenig Sonderregeln, viel Freiheit. Die Rasse und die Kultur geben uns fixe Startwerte in verschiedenen Talenten wie Schwertkampf, Klettern, Reiten, Tanzen, Kochen usw. Die Wahl der Kriegerakademie weitet die Talentbandbreite aus. Im Anschluss werden noch Punkte für Sonderfertigkeiten und spezielle Fähigkeiten ausgegeben. Wenn das alles fertig ist kleiden wir unseren Helden noch ein, kaufen ihm ein paar zusätzliche nützliche Dinge für Unterwegs und schon kann es los gehen.

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Diesen Prozess muss jeder Spieler unter Aufsicht des Spielleiters durchlaufen. Das nimmt auch einige Zeit in Anspruch. Aber ein Rollenspiel ist kein Würfelpoker, das man bei Besuch schnell aus dem Regal nimmt und loslegt. Ein Rollenspiel erstreckt sich über einen längeren Zeitraum, wobei immer zu vorher vereinbarten Terminen gespielt wird. Ich kenne Spielrunden die seit 30 Jahren bestehen und immer noch regelmässig zusammen kommen um zu spielen. Die Spielform ist genau dafür ausgelegt. Es gibt kein Gegeneinander. Die Spielergruppe hat nur Erfolg, wenn sich ihre Charaktere gegenseitig unterstützen. Ja, der Dieb kann das Schloß an der Fluchttür knacken, aber wenn ihm der Rest der Gruppe nicht den Rücken frei hält wird das nix. Die Konzentration leidet nun mal wenn es Schwerthiebe hagelt.

Der Spielleiter ist nicht der Gegner der Spieler. Er ist viel mehr ein Erzähler. Natürlich würfelt er im Kampf für die Monster, aber einer muss es halt tun. Ich bin jetzt seit über 30 Jahren Spielleiter und habe dann gewonnen, wenn meine Spieler enttäuscht darüber sind, das wir abbrechen und beim nächsten mal fortsetzen. Als Spielleiter bin ich meist auch der Gastgeber und kann daher alle Register ziehen. Musikuntermahlung, Kerzenbeleuchtung, sogar mit der Raumtemperatur kann man sich spielen. Man muss halt etwas kreativ sein, dann gelingt der Spieleabend. Und ja, der Spielleiter ist das arme Schwein an dem die ganze Arbeit hängen bleibt. Aber ich bin es mit Überzeugung. Ich habe sicher nicht mehr als 20 Spielabende in den 30+ Jahren als Spieler verbracht.

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Zurück zu DSA. Es gibt natürlich eine Hauseigene Spielwelt, Dere genannt. Die Abenteuer spielen sich üblicherweise in oder um den kleinen Kontinent Aventurien ab. Aventurien umfasst aber trotz seiner geringen Größe alle wichtigen Klimazonen vom ewigen Eis über sanfte, grüne Ebenen, eine Wüste, bis im Süden alles von dampfenden Dschungeln bedeckt ist. Es gibt zahlreiche Völker und Kulturen mit denen man interagieren kann, es gibt Monster aller Größen und Arten gegen die man kämpfen kann und Schätze, SCHÄTZE…..

Alle auf den Fotos abgebildeten Bücher sind aus der 4. Edition, das ist die mit der wir spielen. Aktuell befindet sich das Spiel in der 5. Edition, aber alles was ich hier schreibe gilt für beide Editionen. Ich kann also ohne weiteres ein Abenteuer aus der fünften Edition mit den Regeln der 4. spielen und umgekehrt. Auch Hintergrund und Regionsbände sind kompatiebel. Einzig die Zeit läuft in Aventurien weiter. Wenn also ein Ereigniss in der 4. Edition ein paar Abenteurbände gefüllt hat ist das ganze in der 5. schon Geschichte und man kann die Auswirkungen miterleben. Auch das ist ein fantastischer Aspekt von DSA. Die Charaktere nehmen tatsächlich am Leben und an den Ereignissen in Aventurien teil und können diese zum Teil auch beeinflussen.

Über die Jahre wurden die Regionen immer besser beschrieben, dem Spielleiter immer mehr Werkzeuge und Informationen in die Hand gelegt, was auch die Wandlung der Spieler und Spielleiter wiederspiegelt. Haben wir uns als Schüler noch eigene Höhlensysteme ausgedacht, Haarstreubende Geschichten über verschollene Schätze erfunden usw zwingt uns die Realität des Arbeits- und Familienlebens heute dazu auf vorbereitete Materialien zurück zu greifen. Und davon gibt es zum Glück reichlich.

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Wer jetzt sagt das er das ja ohnehin am PC online Rollenspiele spielt, hat noch nie an einer Pen & Paperrunde teilgenommen. Glaubt mir, da liegen Welten dazwischen!!! Ich spiele auch am PC, aber wenn ich die Möglichkeit zum „Echten“ bekomme lass ich jedes PC-Spiel stehen. Dazu gleich noch ein Punkt welcher sich über die Jahre immer wieder bewahrheitet hat: es gibt bei einem Rollenspielabend keine Zuschauer. Wer sich dafür interessiert und am Tisch sitzt braucht einen Charakter. Ich habe für solche Zwecke immer einige fertige Charaktäre zur Hand. Wenn der Zuschauer im Laufe des Abends feststellt, das es doch nicht sein Hobby ist: kein Problem, nix passiert. Wenn ihn oder sie das Fieber aber packt und er in einer kniffligen Situation die Lösung hat und sie in die Runde brüllt (ja, alles schon erlebt!) dann soll er auch vor Ort durch einen Charakter represäntiert sein.

Hier haben wir wirklich ein Spielsystem das über Jahre hinweg Freundschaften aufrechterhalten kann, trotz gewaltiger Unterschiede der Lebenswege. Mit Rollenspielen zu beginnen war eine der besten Entscheidungen meiner Spielerlaufbahn. Mein Dank gilt im Nachhinein meinem ehemaligen Schulkollegen Helmut Schädel, der mich mit seinen Erzählungen in diese wunderbaren Welten geführt hat.

Bis zum nächsten mal

Dark Priest

Wochenrückblick [KW 50]

Hallo meine Lieben.

Ich darf euch auch heute wieder einen Überblick über die vergangene Woche verschaffen.

Eines gleich vorweg ich bin in die Barbara Karlich Show eingeladen worden. 😄

Ich hab zwar dankend abgelehnt – weil ich in dieser Phase meiner Schwangerschaft einfach keine zusätzlichen Termine wahrnehmen will – erwähne es aber, weil ich die Fragestellung dieser Folge an sich doch recht spannend finde, und sie deshalb am kommenden Samstag (also in der Rubrik Bindungsförderung und Familie) nochmal aufgreifen will. Konkret ging es um das Thema:

Soll man vor einer Ehe/Beziehung klare Verhältnisse schaffen? Um zum Beispiel abzuklären, ob man dieselben Ideale, Vorlieben, Lebenseinstellungen (zB Freilernen) vertritt?

Zu den Kindern:

Benjamins Elternsprechtag verlief eigentlich sehr moderat. Er hat sich verbessert, verweigert hier und da zwar immer noch (jetzt aktuell die Schulausgangs-/Schreibschrift) aber sonst sieht es nicht schlecht aus. Mit Multiplikationen tut er sich bisher zum Glück auch leicht. Einzig – und das scheinen meine Kinder alle mit mir gemein zu haben – sie springen auch bei aufbauendem Stoff gern ans Ende und schauen zu Erst ob sie das bewältigen können. Wenn sie es können verweigern sie dann aber die Basics. 😅 …tja.. irgendwie versteh ich das auch. Aber es kommt halt in der Schule bei ihm nicht so toll an. Auch das verstehe ich. 😁

Constantin hat heute den Sprung vom nachfahren, nachschreiben zum selbst schreiben gemacht. Also er hat sich zum ersten mal eigene Sätze überlegt, die Silben bei langen Wörtern teilweise durch Klatschen aufgespalten und dann nach Gehör geschrieben. Nur bei „nächste“ hab ich eingesagt dass man das mit a schreibt, und nicht mit e. Da konnt ich mich nicht zurückhalten. 😅 Aber ich fand das heut wirklich sehr spannend.

Lilith – ist wie man auch im Video hört – nach wie vor mit vollem Eifer immer auf der Suche nach Aufgaben die sie erledigen kann. Nachdem sie sich seit ein paar wochen tatsächlich fürs lesen interessiert und auch auf jede Zeichnung noch eine Reihe von Buchstaben bringt (unzusammenhängend, sinnfrei aber in einer Wurst a la RILTAiMhNkRO), kam in der Woche nun auch das Schreiben aktiv dazu. In dem sie die silben und Wörter verwendet, schreibt und auch wiedergibt die sie durch die Silbenfibel nun auch schon lesen kann. Und sie macht das wirklich gewissenhaft. Aber die graphomotischen Aspekte haben ihr ohnehin schon immer gelegen, weshalb mich das auch nicht wirklich überrascht.

Anthea – hat nun nach einigen Monaten in denen sie sich auf anderes konzentrierte – eine Phase in der sie wieder vermehrt malt/kritzelt.

Ich bin gespannt was sich kommende Woche tut.

Bis dahin alles Liebe

Victoria

Woche 2: Ein Sakrileg 😱 Bücher ausmisten [Organisation und Haushalt]

Servus meine Lieben.

Bevor ich auf die neue Wochenaufgabe eingehe werd ich noch zusammenfassen wie es mir diese Woche erging.

Ich hab mein Ziel für diese Woche (Kleidung ausmisten) erreicht. 🏅

5 weitere Säcke voll Kleidung durften ausziehen. Außerdem hab ich die Kleiderschränke meiner drei Ältesten Kinder auf eine Capsule Wardrobe umgestellt. Soll heißen sie haben nun nur mehr Kleidungsstücke in ihren Schränken die allesamt miteinander kombinierbar sind. Aufgebaut hab ich es bei allen auf die selbe Art und Weise. Schwarz, Weiß, Grau und Jeans finden sich in jedem Schrank. Und jeder hat noch „seine“ Farben dazu bekommen.

Benjamin liebt grün also hab ich seine grün mit etwas blau aufgebaut. Constantins zusätzliche Farben sind dunkelblau und rot. Und Lilith bekam lila und grün.

Ich würde gerne meine eigene Garderobe auch auf eine Capsule Wardrobe umstellen aber mir fehlen da ein paar Stücke und ich möchte im Moment kein Geld investieren, weil die Zeit der Umstände ein absehbares Ende bekommen hat und ich möchte erst danach, wenn ich weiß wo ich dann lande, sehen was mir dann gut tut.

In Antheas Schrank konnte ich aber leider keinen roten Faden finden. Der ist so wild zusammengewürfelt dass ich auch hier erst Geld oder Nähzeit investieren müsste. Und bei Laurentin sieht es ähnlich aus. Thabeas Schrank besteht hauptsächlich aus Einteilern. Da ist es nicht notwendig darauf zu schauen ob was passt.

Soviel dazu.

Und nun zur Wochenaufgabe für diese Woche.

*Miste deine Bücher aus!

Wieder beginnen wir damit alle Bücher auf einmal und an einen Ort zusammen zu holen. Und jedes einzelne in die Hand zu nehmen.

Welche Bücher hast du bereits gelesen?

Welches Gefühl hinterlässt es bei dir?

Hast du es seither nochmal gelesen?

Welche Bücher liest du mehrmals?

Hast du Bücher die ungelesen im schrank stehen?

Lies sie jetzt – oder miste sie aus!

Denn irgendwann kommt nie.

Ich werd mir auch meine etwa 50 Bücher die ich seit dem letzten ausmisten noch über hab nochmal ansehen, ob was dabei ist dass inzwischen vielleicht doch gehen darf.

Heute bzw. Der eigentliche Start der Aktion war gestern hab ich außerdem mein Wohnzimmer aufgegeben.

Ja!

Ich hab kein wohnzimmer mehr. Und ich bin absolut happy mit der Entscheidung. 😁

Es hat mich einfach nur mehr angekotzt. Die riesen Couch die dank Hund und 5 Kindern schon ziemlich mitgenommen war. Platz wegnimmt und gleichzeitig die Luft zum atmen beeinträchtigt (sie müffelt).

Das zusammengewürfelte DVD Regal (früher Stand an der Wand der Fernseher). Und überhaupt(!) der Fernseher im Zentrum des Hauses hat mich einfach nur mehr genervt.

Ausgangssituation

Abbau Stand gestern Abend.

Nestbautrieb hat zugeschlagen

Heute morgen hab ich weiter gemacht

Ausmalen musste dann auch noch sein.

Die „Berge“ ergaben sich aus den zu überdeckenden Schrammen.

Ein Querbalken.. freihand und schief .. aber egal.. sowie die Berge gesäumt

Zwischendurch

Noch mit nur einem der beiden Kallax

Und dann mit zwei.

Schrankeinsätze hab ich noch ein paar – da werd ich wahrscheinlich noch welche einsetzen.

Gewichen ist unser Wohnzimmer für ein Spiel-/Studierzimmer.

In den Kallax wird Platz sein für die längerfristigen Experimente von den Zwergen die bisher in der Küche oder auf den Fensterbrettern rumstehen. Außerdem können wir da die Setzlinge für die Hochbeete ziehen die ja durch den Garten gleich daneben liegen.
Bastelzeug wird auch da untergebracht werden und Hausaufgaben können natürlich hier erledigt werden.
Die Haustiere werden dort in dem Bereich auch gebündelt, damit die Kinder auch einfacher in die Pflege miteingebunden werden können.
Dann gibt es eben auch noch die Anbindung nach Draußen mit der Wasserbahn im Sommer, der Pflege des Hochbeetes, der Möglichkeit für weitere Experimente und Spiele usw.

Außerdem wollt ich umbedingt den Fernseher aus dem Wohnbereich haben. Ich hab kein Problem dass die Kinder fernschauen, können sie jetzt halt oben, aber ich will ihn einfach nicht mehr im Mittelpunkt stehen haben.

Also wieder bis nächste Woche – dann vielleicht ja um einige Bücher leichter.

😊 liebe Grüße

Victoria

Verbindungen stärken durch gemeinsames Spiel [Bindungsförderung]

Hallo meine Lieben!

An diesem Samstag vormittag biete ich einen kurzen Überblick über Bindungsspiele. Beschreibe die Merkmale von Bindungsspielen und was sonst noch wichtig ist:

Ich denke uns ist allen klar warum eine gute Bindung(-spiele) wichtig ist. Aber trotzdem nochmal zusammengefasst:
*weil sie die dazu beitragen können die Eltern-Kind-Bindung zu stärken – was sich vor allem in Krisensituationen auswirken wird.. was gleichermaßen für eine Krise im Kindergartenalter aber auch für jene die im Teenageralter oder später durchlebt werden müssen, zutrifft. Zu Erleben was es bedeuted einen sicheren Hafen zu haben in den man bei schlechtem Wetter einkehren kann, macht Menschen Unabhängiger und nicht Anhänglicher.
*weil sie zum emotionalen Wohlbefinden beitragen aber auch
*weil sich Humor und Lachen nachweislich positiv auf die Gesundheit auswirken
*weil sie helfen können Vertrauen, Empathie, Selbsbewusstsein, Sicherheit, Geben & Nehmen, Freude und Humor weiterzuentwickeln
*weil Lachen im Zentrum steht und einen Niederschwellige Zugangsmöglichkeit bietet

Merkmale von Bindungsspielen:

Bindungsspiele…

*sind interaktiv und können von jedem, überall und zu jeder Zeit gestartet werden.
*sind Spiele bei denen das Lachen (aber niemals Auslachen!) im Mittelpunkt steht.
*sind gratis aber nicht umsonst!
*fördern die Kooperationsbereitschaft
*helfen Stress und Anspannung abzubauen
*spielen die meisten automatisch ohne um die Bedeutung zu wissen.

*sind nicht aggressiv
*sind nicht belustigend
*sind auch nicht belehrend oder korrigierend
*sind niemals wettbewerbsorientiert
*oder fix reglementiert – dh Regeln können sich von Heut auf Morgen ändern
*sind keinesfalls übergriffig – für den Vertrauensaufbau und die Sicherheit sind Grenzen zu wahren, psychische wie physische
*und dienen nicht der Ablenkung – also werden optimalerweise nicht anfangen wenn das Kind weint und sich nicht beruhigen lässt.

Bevor ich aber in dieser Rubrik beginne Spielideen vorzustellen auf die all das zutrifft – nehmen wir uns Zeit zur Reflektion:

Da wir mit Kindern – unreflektiert, dh wenn wir uns nicht bewusst dazu entscheiden es anders zu machen – so umgehen, wie mit uns ungegangen wurde, lohnt es sich zu Hinterfragen welche Erfahrungen man selbst überhaupt gemacht hat!

Klärt für euch selbst, mit eurem Partner, mit einer Freundin oder einem Familienmitglied (das am Besten nicht umbedingt die eigene Mutter, oder der eigene Vater ist) einige Fragen (diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern bietet nur Denkanstöße – sprecht einfach über das Thema)

*Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug?
*Welches dein Lieblingsspiel?
*Mit wem hast du gespielt? Und wie ging es dir dabei?
*Gibt es ein Spielzeug dass du umbedingt haben wolltest aber nie bekommen hast?
*Wie ist es dir gegangen wenn du bei spielen gewonnen/verloren hast?
*Wurdest du wegen dem (mit) was du spielst oder wie lange (im Bezug aufs Alter) du gespielt hast jemals kritisiert?
*Wie geht es dir dabei wenn du dein Kind spielen siehst? Genießt du es zuzusehen, oder bist du genervt weil es dich permanent auffordert mitzuspielen oder immer dasselbe Spiel spielt? Wünscht du dir es würde öfter alleine Spielen oder dich öfter mitspielen lassen? Wie geht es dir damit wenn dein Kind immer gewinnen will, schummelt oder eigene Spielregeln erfindet? Kannst du mit dem Spielzeug dass dein Kind sich aussucht etwas anfangen?

*Würdt ihr euch diese Erfahrungen für euer Kind bzw. eure Kinder auch wünschen? Was davon nicht – und warum?

Ich denke damit hätten wir alle erstmal eine Weile genug zu tun. 😀
Also stellt euch die Fragen, sprecht darüber mit anderen
Vielleicht überrascht euch ja was Sie zu Tage fördern.

Nächste Woche geht es dann ab hier weiter..
Bis dahin alles Liebe

Victoria

Battletech [Spielemontag]

Werbung wegen Marken- und Firmennennung,
unbeauftrag und unbezahlt

Willkommen zum ersten Beitrag in dieser Rubrik. Ich bin der an anderer Stelle bereits erwähnte Mann von Victoria und werde in Zukunft die meisten Beiträge hier verfassen.

Es wurde ja schon an anderer Stelle erwähnt, das Spiele ein wichtiger Bestandteil unserer Freizeitgestaltung sind. In dieser Rubrik wollen wir euch nun einige davon vorstellen. Wir werden versuchen Spiele aus allen Untergruppen, also Brettspiele, Kartenspiele, Rollenspiele, Tabletop, usw bzw. auch für alle möglichen Altersgruppen also für Kinder, die ganze Familie oder eher für Erwachsene zu präsentieren. Natürlich konzentrieren wir uns zuerst auf Spiele die wir besitzen und gerne spielen.

Das erste Spiel das wir euch vorstellen wollen ist Battletech. Dieses Brettspiel hat für uns eine besondere Bedeutung, da wir uns dadurch kennen gelernt haben.

Battletech wurde in der zweiten Hälfte der 80er des vorigen Jahrhunderts von FASA veröffentlicht und ist mittlerweile in der fünften Edition, wobei die Grundregeln nahezu unverändert geblieben sind. Es handelt sich um ein Spiel in dem mehr oder weniger humanoide Kampfmaschinen, über Hexfelder bewegt werden und sich gegenseitig bekämpfen.

Die Hauptakteure werden Battlemechs, oder kurz Mechs, genannt, es gibt aber auch Panzer, Infanterie, Flugzeuge und Weltraumtaugliche Kampfmaschinen. Das Hauptaugenmerk liegt aber immer auf den Mechs und diese werden durch die Regeln eindeutig bevorzugt.

Spielfeld: Das Spielfeld ist eine mit Gelände bedruckte Karte über die ein Hexfeldraster gelegt wurde. Erhöhungen, Wälder, Gewässer und andere Geländemerkmale sind auf dem Karten schriftlich markiert, um die Identifikation zu erleichtern. Ein Hexfeld hat einen Durchmesser von ca 30m, eine Karte misst 17×15 Hexfelder. Für größere Spiele können beliebig viele Karten aneinander gelegt werden. Als Faustregel gilt eine Karte pro vier Mechs.

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Die Figuren: in den aktuellen Versionen des Grundspiels sind zwei doppelseitig bedruckte Karten und eine Anzahl Kunststofffiguren enthalten, deren Qualität über die Jahre immer besser wurde.

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Für die ersten Spiele reicht es wenn die beiden Partein in etwa gleich Stark sind, was sich mit den enthaltenen Figuren bewerkstelligen lässt.

Die „Recordsheets“: Das Herz des Spiels. Für jede am Spiel beteiligte Kampfmaschine gibt es ein sogenanntes Recordsheet, ein Datenblatt auf dem alle spielrelevanten Werte festgehalten werden. Auch während des Spiels erlittener Schaden wird dort vermerkt.

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Das Spiel: Die Spieler bewegen abwechselnd ihre Mechs, wobei der Spieler beginnt, der die Initiative, ein Wurf mit zwei sechseitigen Würfeln (Ja es gibt auch andere, 4-, 8-, 10-, 12-, 20-seitige, und ja, wir wissen das es geometrisch nicht korrekt ist, die deutsche Sprache hat uns aber leider kein anderes Wort zur Verfügung gestellt, in Englisch sind es „dice“), verloren hat, was dem anderen Spieler den Vorteil gibt auf die Bewegung seines Gegners zu reagieren. Jedes Überschreiten einer Hexfeldseite, jedes Drehung um eine Hexseite, verbraucht einen Bewegungspunkt. Verschiedene Geländemerkmale erhöhen den Verbrauch weiter. Auf dem Recordsheet ist angegeben über wie viele Bewegungspunkte ein Mech verfügt. Mechs wiegen zwischen 15 und 100 Tonnen. Üblicherweise sind die kleineren Mechs schneller, dafür sind die schwereren Kampfkräftiger. Zusätzlich verfügen einige Mechs über Sprungdüsen, was sie sehr beweglich macht.

Wenn alle Mechs bewegt wurden, wobei „stehenbleiben“ als legitime Bewegung zählt, beginnt die Feuerphase. Beginnend mit dem Spieler der die Initiative gewonnen hat deklarieren die Spieler abwechselnd mit welchen Waffen ein Mech auf welche Ziele schießt. Wenn alle Mechs deklariert sind werden die Treffer ausgewürfelt. Eigene Bewegung erschwert das Treffen. Bei +0 für einen Mech der sich nicht bewegt hat beginnend über +1 für Gehen, +2 für Laufen und +3 für Springen erschwert mein eigenes Tempo das Zielen. Das selbe gilt natürlich auch für mein Ziel. Je schneller es sich bewegt hat um so schwerer kann es getroffen werden. Durch diesen Vergleich ergibt sich eine Zahl die als Basis den „Gunnery“ Wert des Piloten hat, also wie gut er zielen kann. Diese Zahl muß mit 2W6 („Spielschreib“ für 2 sechseitige Würfel deren Ergebnisse zusammengezählt werden) übertroffen werden. Bei einem Treffer wird anhand einer Tabelle ermittelt wo der gegnerische Mech getroffen wurde, der verursachte Schaden wird durch die verwendete Waffe vorgegeben. Durch verschiedene kritische Treffer kann ein Mech ausgeschaltet werden, spätestens aber wenn sein Torso komplett zerstört wurde. Man nennt das „coren“, von engl. „Core“ für Kern. Dort sitzt der Fusionsreaktor. Wenn der kaputt ist hat es der Mech überstanden.

Wenn alle Schüsse abgehandelt wurden kommt es noch zum Nahkampf. Mechs die in angrenzenden Feldern stehen können auf einander einprügeln, sich Tretten, Stoßen, Rammen usw., was natürlich wieder Schaden verursacht. Ein Mech der in einer Phase 20 oder mehr Schaden erleidet muss einen Piotenwurf machen. Also testen ob der Pilot den Mech aufrecht halten kann. Bei Fehlschlag fällt die Maschine um und bekommt wieder Schaden.

Am Ende der Runde wird noch die Wärmeentwicklung festgehalten. Jedes Spiel braucht einen beschränkenden Faktor. Hier ist es die Wärme. Jede Aktion, egal ob Bewegung oder das abfeuern einer Waffe, erzeugt im Mech Wärme. Um diese Wärme abzubauen verfügen Mechs über Wärmetauscher. Sollte ein Mech mehr Wärme aufbauen als er Wärmetauscher hat produziert er Überhitze, was sich wiederum negativ auf seine Bewegung und Treffergenauigkeit auswirkt. Überhitze kann sogar zu Munitionsexplosion führen. Wir nennen das „riding the red line“.

Zum Spiel selbst ist zu sagen das man es am Besten von einem erfahrenen Spieler lernen kann. Ich kann einem neuen Spieler die Grundregeln in einem Einführungsspiel beibringen, ein Spiel mit 12 oder mehr Mechs pro Seite zu gewinnen dauert dann schon etwas länger.

Spiele zwischen zwei erfahrenen Spielern sind selbst für andere Spieler schwer zu verfolgen, für Außenstehende unmöglich, obwohl ich von zumindest einer Spielerin weiß die das Spiel nur durch zuschauen erlernt hat.

Wenn zwei gleichstarke, sehr gute Spieler auf einander treffen kann schon mal die eine oder andere Stunde vergehen. Trefferchancen besser als 9 oder 10 sind absolut Selten, oft gibt es in einer Runde gar keine Schussphase, da die Mechs so geschickt platziert wurden das ein Treffer nur auf 13 oder höher möglich wäre, was mit 2W6 halt nicht geht.

Ich habe Spiele gespielt die in einer Stunde erledigt waren und habe an Gefechten teilgenommen die sich über mehrere Tage erstreckt haben. Aber jedes Einzelne war spannend.

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Ergänzungen:

Nach der Startbox kommt das Buch „Total Warfare“. Darin wird das Spiel um die Regeln für Panzer, Infanterie und Fluggeräte ergänzt. Es gibt mehr Waffen, auch Nahkampfwaffen, Artillerie, Doppelwärmetauscher, Minen, Brandraketen (was die Wärme erhöht), usw

Das nächste Buch nennt sich „Tech Manual“ und wendet sich an alle Spieler die ihre eigenen Kampfmaschinen bauen wollen. Darin finden sich Konstruktionsregeln für alle Gattungen die in den Regeln erklärt werden. Was aber das wirklich Wichtige an diesem Buch ist: es werden Punktewerte für alle offiziellen Mechs, Panzer usw eingeführt, was es ermöglicht sehr ausgewogene Spiele zu spielen.

Das dritte Buch ist „Tactical Operations“ und ist eine Sammlung an Optionsregeln für Leute denen es noch zu einfach und überschaubar ist, woebei einige dieser Optionsregeln so heufig verwendet werden das sie fast schon als Standard gelten.

Im vierten Buch, „Strategic Operations“ werden Regeln für planetare Invasionen, Reparatur zwischen den einzelnen Gefechten usw vorgestellt.

Im letzten Regelbuch, „Interstellar Operations“ schließlich, kann man ein ganzes Sternenreich führen. Das ist aber tatsächlich nur mehr für Leute zu empfehlen die sonst keinerlei Verpflichtungen haben.

Neben den ersten drei Regelbüchern sind vor Allem die sogenannten „Technical Readouts“ zu erwähnen. Darin werden neue Mechs und andere Fahrzeuge vorgestellt. Da sich der Hintergrund weiter entwickelt hat, das Spiel startete im Jahr 3025, aktuell schreiben wir 3145, hat sich natürlich auch die Technologie verbessert, was wiederum zu neueren, besseren Kampfmaschinen führt.

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Als weitere Unterstützung gibt es mittlerweile ca 100 Romane in denen der Hintergrund an der Seite von mehreren individuellen Charaktären verfolgt werden kann.

Auch ein dazugehöriges Rollenspiel hat es mittlerweile in die vierte Edition geschafft.

Battletech hat auch auf dem Computermarkt Einzug gehalten. Erst vor Kurzem ist die jüngste Inkarnation erschienen. Außerdem hat ein unabhängiges Team das Spiel 1:1 als Gratisspiel im Internet veröffentlicht. Es sind alle offiziellen Maschinen und viele Optionsregeln enthalten.

Zum Schluß gibt es dann auch noch die Firma Iron Wind Metals, die Figuren im Maßstab 1:300 der meisten offiziellen (in einem Technical Readout erwähnten) Maschinen produziert.

Erhältlich ist das Spiel in Österreich aktuell nur im Onlinehandel. Mir ist derzeit kein Geschäft bekannt das es im Warenbestand führt. Es gibt aber einige deutsche Onlinehändler die ein recht umfassendes Programm bieten.

Ich hoffe ihr könnt euch etwas darunter vorstellen. Wir werden auch noch ein komplettes Spiel komentieren, das wird aber erst nach dem Weihnachtstress passieren.

Euer Dark Priest

Wochenrückblick – der Erste [KW48]

Hallo meine Lieben!

Heute an diesem 1. Sonntag im Dezember möchte ich eine Neue Rubrik einführen. Der Wochenrückblick. Ich werde im Rahmen dieses, einmal pro Woche für euch und auch uns zusammenfassen, was wir so gemacht, erlebt und erlernt haben.

Ich starte dabei zwar mit einer der denkbar ungünstigesten Wochen überhaupt – aber ich habe mir geschworen wieder mehr zu schreiben – also müssen wir da jetzt einfach gemeinsam durch. 😉

Kurz zusammengefasst kann man über diese Woche eigentlich nur eines sagen: Willkommen in der Quarantäne.
Die ersten beiden Magen-Darm-Kandidaten haben es hinter sich und den Virus auskuriert – wir warten jetzt also ab, ob es weiter um sich greift – und wenn ja, wen es als nächstes erwischt.

Deshalb ging die Woche „schultechnisch“ eigentlich nicht viel weiter – abgesehen von der Tatsache, dass die Großen dazu aufgefordert waren und wurden nun in weiteren Bereichen selbstständiger zu sein.

Konkret geht es dabei darum, Aufgaben des täglichen Lebens die bisher ich übernommen hab, nun selbst zu erledigen. Wer dafür Inspirationen braucht, welche Aufgaben das sein können und wie man das umsetzen kann, wird mit dem Begriff „Aufgaben den täglichen Lebens Montessori“ auf Google oder Pinterest schnell fündig.

Ich hab also ein leeres gereinigtes Marmeladeglas aus der Küche, ein paar Zungenspartel aus dem Bastel-/Geländebauregal und die Stifte aus meinem Federpenal mit einigen ausgewählten „Daily Quests“ kombiniert und so entstand: das Quest-Glas.

Das Quest-Glas enthält farblich markierte, beschriftete Zungenspartel.
Jeder Spartel steht für eine Queste, jede Farbe für die Altersgruppe (Rot geht für alle; Blau ab 3 Jahren; Grün ab 6). Quests wie zum Beispiel

  • Lilly füttern (Hund)
  • gieße die Pflanzen im Erdgeschoß
  • putze den Spiegel
  • deck den Tisch
  • Fische füttern
  • Ordne ein Fach deines Kleiderschranks
  • sammle alle Bücher ein
  • Socken sortieren

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Was erledigt ist, kommt in ein zweites Glas. Zurück ins erste wird nur das sortiert, was auch anfällt.

Es gibt keine Belohnungen wenn sie gemacht werden, und keine Bestrafungen wenn nicht. Ich weiß, dass Sie selbstwirksam sein wollen, und das empfinden sie bisher jedenfalls schon als „Belohnung“ genug. Da braucht es keinen Bonus extra. Ich mein, wer kennt das nicht? Das Gefühl wenn ihr ein Ziel welches ihr euch gesetzt habt, auch erreicht habt. Das ist wunderbar – das will man rausposaunen und genießen! Und genau darauf spekuliere ich auch mit diesem Glas.

Sie haben es jedenfalls begeistert angenommen – vor allem Lilith, die von sich aus schon seit Monaten immer wieder nach „Aufgaben“ fragt, welche sie übernehmen dürfe/könne – und sich sogleich hineingestürzt. Und ich, konnte ein paar einfache Aufgaben abgeben.

Ursprünglich ging es zwar bloß um diese Woche aber ich denke das bleibt jetzt doch erhalten.

Alles Liebe und bis nächsten Sonntag!

Victoria

Mit kleinen Kindern ins Restaurant 😅 

😇 oder 😳??

Wir wollen morgen in die Pizzeria essen gehen, Peter und ich mit 5 Kindern (7, 5, 4, 2 und 0;11 Jahre alt).. 😅 

Um die Kinder wenigstens ein bisserl in Zaum zu halten (‚völlig‘ geht eh nie und nimmer 😂), hab ich mir eine handliche Sortierbox im Baumarkt gekauft und gefüllt 

Gefüllt mit:

  • Buntstiften, Papier und Ausmalbildern
  • Autos
  • Dinos
  • Memory
  • Puzzle
  • Beißring
  • Fidget Spinners

Und das Beste daran, es ist endlos austausch- und erweiterbar.

Also: Was kommt in eure Box?

Alles Liebe 

Bis zum nächsten mal