kreatives Schaffen

Da sowohl das Interesse als auch der Platz dafür vorhanden sind, haben wir nun eine Werkbank für die Kinder. 

 

  • 2 x 2 Ikea Henje Pfosten (je 3,50 € in Österreich)
  • 2 x 2 Ikea Henje Fachbretter (je 9,50) 

In Summe also 26 € für die Werkbank und für um die 50€ den Holz- und Edelstahlwerkzeugkasten mit voll funktionsfähigem Werkzeug. Laubsägekästen bekommt man in verschiedenen Ausführungen für 20 – 150 €.

Man braucht eine Säge oder Stichsäge zum kürzen der Pfosten, Schleifpapier zum abschleifen der Schnittkanten und 4 Holzschrauben (40mm lang) zum befestigen der Rückwand (4. Brett). Material zum Werken und basteln kommt allerlei aus dem Haushalt. 

Die Schnittreste der Pfosten zum Beispiel, dienen gemeinsam mit Beilagscheiben, verschiedenen Schrauben, passenden Muttern und ggf. dem passenden Werkzeug (in diesem Fall wäre das der Knochen) als erstes bearbeitebares Werkstück. 

Auch Hammer, Zange, Schraubendreher und Säge lassen sich darauf zumindest schon mal gut testen, um sich mit dem Werkzeug und dem Material vertraut zu machen. 

Bis zum nächsten Mal 
Alles Liebe 

Alles dreht sich um Symbole

Heute schreibe ich über einen Klassiker der Kinderspiele: das Memory.

Jeder kennt es! Die Spielkarten liegen verkehrt auf dem Tisch und werden in Paaren aufgedeckt. Passt das Paar zusammen darf man es behalten, wenn nicht werden die Karten wieder umgedreht und der Nächste ist an der Reihe.

Worum geht es beim Memory? Es geht um Gedächtnis und Merkfähigkeit aber auch um Konzentration und die differenzierung und spätere identifizierung von Symbolen. 

Hmm. Und worum geht es nochmal beim Lesen? 🤔

Ja,.. stimmt,.. das war eine Fangfrage – natürlich ums Selbe. Denn in Wahrheit macht es keinen Unterschied ob das zu vergleichende Abbild eine Form, ein Muster, ein Bild, ein Buchstabe oder eine Zahl zeigt.

Ich habe aus buntem dünnem Bastelkarton mithilfe des Laminiergerätes Blanko-Memorykarten gefertigt. Auf diese können wir uns gemeinsam mit non-permanent Markern eigene Symbole malen. 

Anfangen würde ich bei Kleinkindern mit den Klassischen Symbolen wie Haus, Blume, Auto, Hund, Baum, Sonne,.. und  nach und nach zusätzliche Symbole (zb Formen, Ziffern [0-9], Silben, Buchstaben, Zahlen [10+], Wörter,… ) einfließen lassen. Es sollte aber am Anfang noch nicht darum gehen die Zahlen, Buchstaben oder Silben zu identifizieren und auszusprechen sondern erstmal nur darum sie zweifelsfrei von einander zu Unterscheiden (Frage: Sind die Symbole gleich oder nicht gleich.). Dass die Kinder sie erkennen und auch aussprechen kommt von allein wenn man es selbst vorsagt und ihnen Zeit dafür lässt.
Am Beispiel Haus: Ich sage normalerweise was gerade aufgedeckt wurde („Das ist ein Haus“ und später auch „Da steht Haus geschrieben“, „Da steht au„, … Ich sage es vor – und prüfe nicht ab!) und habe beobachtet dass wenn man das kontinuierlich macht, die Kinder – sobald sie eine Karte wiedererkennen – sowohl das Prozedere als auch die Bezeichnung übernehmen. Sie dann ganz von selbst auch „Das ist ein Haus„, „Da steht Haus geschrieben“,… Gleich ob es sich dabei um ein Bild von einem Haus handelt oder um die Anordnung der 4 Symbole H, a, u und s die das Wort Haus bilden. 

Beginnen kann man beim selbstgemachten Memory am besten mit Bildern/Symbolen die sich nicht ähnlich sind. Der Schwierigkeitsgrad wird gesteigert wenn nach und nach ähnliches einfließt wie Rechteck und Quadrat, der Buchstabe I und die Zahl 1,  die Silbe ma und das Wort am, die Wörter Haus und Maus.

Das schönste: es gibt keine Grenzen! Man kann alle Symbole und Kombinationen die man zeichnen kann einbringen und – sofern man die Karten laminiert – notfalls auch ablöschen wenn sie uninteressant/zu einfach werden. 
Auch kann man die Regeln erweitern und zb erlauben das Bild Haus mit dem Wort Haus oder die Rechnung 3 + 4 mit der Zahl 7 zu kombinieren. 

Ich wünsche viel Spaß am Spiel

Alles Liebe
bis zum nächsten mal

Wochenende  in Bildern: 19. – 20. November 

Spielespaß-Messe am Samstag… :/ etwas wenig los.

Den restlichen Samstag hat sich Benjamin allein beschäftigt. Laurentin hat geweint, gestillt und geschlafen – und die drei anderen verbrachten das Wochenende bei der Oma.

Sonntag ging es in dem Modus weiter.

Mittags kamen die Geschwister wieder von der Oma nach hause, seither wird gespielt….

später gibt’s dann Ofenfisch mit Erdäpfeln

Ich wünsche ein schönes Restwochenende.