Es ist mal wieder Dienstag … [als Mäuschen bei uns]

… und langsam aber doch komm ich mir selbst blöd dabei vor jede Woche zu schreiben dass das kein typischer Dienstag ist. Langsam wirkt es nämlich so als wär so inzwischen ein typischer Dienstag. 😅

Mein Dienstag beginnt mit einem kranken Kind. Fieber, Schüttelfrost, Bauch-, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Husten, Auswurf und akuter „Alles nur Scheiße“-Einstellung. Yep – die Grippe hält im Hause Fahrbach Einzug. Juche.

Eigentlich hätte ich heute einen Termin mit meinem Chef gehabt aber den hab ich kurz nach 6 Uhr früh schon abgesagt. Also lass ich es ruhig angehen. Benjamin geht wieder schlafen, Constantin kümmert sich um seine Routinen und frühstückt während ich die beiden Mädchen nur begleitet von Laurentin in den Kindergarten bringe.

Am Heimweg schaue ich einen Sprung bei der Hausärztin rein, um zu Fragen ob Antheas Laborbefund schon da ist. Nein – ist er nicht. Gut.

Also heim. Benjamin nach wie vor im Bett und schläft. Constantin hat sich zwischenzeitlich angezogen, gebürstet, seine Zähne geputzt und sitzt an seinen Arbeitsblättern. Ich geh eine Runde mit dem Hund.

Neben dem ausmisten hab ich meine Routinen vernachlässigt und es schaut entsprechend aus. Meine Ersatzaufgabe für heute hab ich also auch gefunden. Zusammenräumen!

Es ist gleich 10 Uhr – Zeit zu starten.

11.18 Uhr: Zeit für eine Pause. Das Erdgeschoss ist gesaugt, der Geschirrspüler rennt und Laurentin ist reif für den Mittagsschlaf.

Benjamin schläft noch immer und Constantin wutzelt sich mit dem Hund auf dem Boden. Lilly genießt die Streicheleinheiten.

11.30 Uhr:

Ich bringe Laurentin ins Bett. Constantin hat sich einstweilen einen LÜK-Kasten genommen und löst die dazugehörigen Knobelein.

Laurentin schläft kurz darauf nach einem Fläschchen und von Alexa durch weißes Rauschen in den Schlaf gelullt ein.

Ich begebe mich nun auf die Suche nach Nahrung.. ich merke gerade dass ich vergessen habe etwas zu essen. Und mein vorletztes Antibiotika wäre auch vor ein paar Stunden fällig gewesen. Ich mach mir was zu essen und nehm mein Medikament.

12.00 Uhr: warte ich auf Peters allmittäglichen Anruf und spreche dann die nächste halbe Stunde mit ihm. Er ist müde und fühlt sich nicht besonders. Ich bin also vorgewarnt.

13.30 Uhr: Benjamin zieht von seinem in mein Bett um. Eine dreiviertel Stunde später ist er endgültig wach und verlangt nach Frühstück. 😅 Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

Ich kümmere mich unterdessen um Papierkram der ansteht, lese Mails, beantworte Mails, schreibe Mails. Öffne E-Rechnungen und freue mich darüber, dass wir bei der Jahresrechnung für den Strom mit einer Gutschrift für über 1,5 Monatspauschalen aussteigen. Während die Buben eine Runde Fernsehen.

Gegen 15 Uhr wacht Laurentin wieder auf und ich kümmere mich darum den Geschirrspüler aus und wieder einzuräumen, um in für einen 2. Durchgang zu starten. Ich stelle im Zuge dessen fest, dass es heute noch einen 3. brauchen werden wird..

Benjamin holt am Nachmittag ausgelassene Schul- und Hausübungen nach. Einzelne Übungen mittendrin sind seit Oktober offen. 🙈 Constantin leistet ihm Gesellschaft und legt eine zweite Lernzeit ein. Im Anschluss erledigen die beiden einige Aufgaben aus dem Questglas – ich selbst bereite den Mist für Peter vor, damit er ihn gleich wegbringen kann, sobald er heim kommt. Eine Fuhre (=Fahrradanhänger.. 2 Sitzer) Altpapaier und zwei Fuhren Restmüll hat das Ausmisten der letzten Tage mal wieder gefördert.

Ich bin erschlagen von der schieren Menge Müll. Erschreckend. Ich nehme mir vor mich mit dem Thema low/no waste intensiver auseinanderzusetzen… aber nicht mehr heut 😏

Peter und die Mädchen kommen nach Hause. Peter ist ziemlich fertig. Man sieht ihm an, dass er im Stehen einschlafen könnte. Er bringt den Müll weg und geht mit dem Hund. Die Mädchen machen steigen gleich mit ein und erledigen ein paar Aufgaben aus dem Questglas.

17.30 Uhr: weil es schon so spät ist und ich Geschirr einsparen will verzichte ich darauf zu Kochen.. die Kinder essen kalt und bereiten sich Gebäck mit Butter, Wurst, Käse, gekochten Eiern und/oder Aufstrichen zu. Anschließend essen alle noch Joghurt, räumen den Tisch wieder ab und die Abendroutine startet.

18:26 Uhr: alle außer mir aber einschließlich Peter sind bereits in den jeweiligen Schlafzimmern auf dem Weg ins Bett. Ich sitze hier und esse zu Abend, tippe diesen Text und trinke Tee.

Ich lausche dabei dem hustenden Peter, den Buben die auf der Suche nach dem einen Teil wie Naturgewalten in der Legokiste klirrend Legodünen hin und her verschiebenschieben. Dazwischen anscheinend doch auch mit Legofiguren spielen und Comiclaute wie „Tschrrrrt-Tschrrrrrt“, „piu..piu“ und „woooaaahhh“ von sich geben, während im Mädchenzimmer in einer Tour diskutiert wird wer jetzt mit welchem Schleichtier wie, wann und wo interagieren darf (also Lilith gibts vor) und zwischendurch Anthea immer wieder wiehernd aufgekreischt, wenn sie Liliths Monologe zu unterbrechen versucht. 😅 Laurentin dürfte schon wenige Augenblicke nach dem Niederlegen eingeschlafen sein. Von dem kam kein Mucks mehr.

Lilly trippelt und wetzt mit ihren Krallen beim gehen über den Laminatboden. Sie sucht das Geschoß nach Krümeln und anderen Resten ab – zu meiner Freude wird sie dabei aber nicht fündig. 💪 bestätigt: Putzen war also erfolgreich. Juhuu

Ich werd jetzt noch den Geschirrspüler noch mal starten und mir anschließend am PC irgendwas super-schnulziges streamen. In der Hoffnung dass, wenn ich fertig bin auch die Zwergenparade aufgegeben hat und ich dann auch ins Bett gehen kann.

Nachtrag: ein Klogang, einmal „noch kuscheln“ und einmal wickeln wurden noch fällig.. aber das dürfte es jetzt gewesen sein. 19:54 Uhr

Ich wünsch euch allen alles liebe.

Eure Victoria

Spielemontag: Das Schwarze Auge RPG

Hallo zur dritten Ausgabe des Spielemontags.

Heute stelle ich euch das erfolgreichste deutschsprachige Pen & Paper Rollenspiel vor: Das Schwarze Auge.

Für alle die nicht wissen was ein Pen & Paper Rollenspiel ist: ein Spieler übernimmt die Aufgabe des Spielleiters, die anderen Spieler erstellen jeder einen Charakter nach vorgegebenen Regeln. Das erste kommerziell erfolgreiche Rollenspiel entstand in den 70ern des vorigen Jahrhunderts in Amerika: Dungeons & Dragons. Es gab sieben, sehr eingeschränkte, Charakterklassen: Krieger, Kleriker, Dieb und Magier, alles Menschen, und dann noch den Zwerg, den Elf und den Halbling, die damals noch keinen Beruf hatten. Jeder Charakter hatte spezielle Fähigkeiten, die nur er ausführen konnte. Aus heutiger Sicht langweilig, aber damals eine Revolution des Spielemarktes.

Aber zurück zur Erklärung. Der Spielleiter denkt sich ein Abenteuer aus, also sowas wie den Drachenschatz finden oder ds Spukschloss erforschen. Er erstellt Pläne der Räumlichkeiten und der Umgebung in der sich die Charaktere bewegen werden, füllt sie mit Monstern und Schätzen und beschreibt das Ganze für die Spieler. Das ist nähmlich der Clou. Es gibt weder ein Spielbrett noch Figuren, obwohl beides zur Unterstützung verwendet werden kann. Der Spielleiter muss das Umfel so anschaulich erklären, dass sich die Spieler etwas vorstellen können, und dann auch entsprechend handeln. Denn auch sie müssen alles erklären. Du kannst den überraschend auftauchenden Ork nämlich nicht mit einem Schwert bekämpfen das noch in seiner Scheide steckt! Denn wenn du nicht sagst, dass dein Charakter seine Waffe zieht, hat er es auch nicht getan. Über den Erfolg einer Aktion, sei es ein Angriff, der Versuch ein Schloss zu knacken oder auch einen Zauberspruch zu wirken wird duch die Würfel entschieden. Und da taucht leider ein ewig andauernder Schmerz der Spieleszene auf: im Englischen werden die Spielwürfel als Dice bezeichnet, in Deutsch haben wir aber kein anderes Wort als Würfel. Die Unbedarften unter den Lesern werden jetzt denken: „na und?“. Naja, ein Würfel hat bekanntlich sechs gleich große Seiten, unsere aber 4, 6, 8, 10, 12, 20, 30 und sogar 100 (ja, das ist eine Kugel die man nur mehr schwer ablesen kann) Seiten. Ihr seht das Dilemma?

Aber das soll uns nicht weiter daran hindern trotzdem Spass an den Spielen zu haben.

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Bei Das Schwarze Auge, ab jetzt DSA genannt, brauchen wir 6- und 20-Seiter. Ein Charakter wird nach einem Punktesystem erstellt. Man investiert Punkte in seine Eigenschaften, wie Stärke, Intelligenz, Geschicklichkeit, Mut und ähnliche, sucht sich eine Rasse aus, üblicherweise Mensch, Zwerg oder Elf, obwohl bei progressiven Spielleitern auch andere Rassen wie Orks oder Echsenmenschen zulässig sind, danach wählt man eine Kultur. Als Beispiel bauen wir einen Menschen. Wir wählen als Kultur das Mittelreich, das entspricht in etwa unserer Erde im 12-14. Jahrhundert, je nach Region. Dann entscheiden wir uns für die Laufbahn des Kriegers. Das ist ein typischer Einsteigercharakter, wenig Sonderregeln, viel Freiheit. Die Rasse und die Kultur geben uns fixe Startwerte in verschiedenen Talenten wie Schwertkampf, Klettern, Reiten, Tanzen, Kochen usw. Die Wahl der Kriegerakademie weitet die Talentbandbreite aus. Im Anschluss werden noch Punkte für Sonderfertigkeiten und spezielle Fähigkeiten ausgegeben. Wenn das alles fertig ist kleiden wir unseren Helden noch ein, kaufen ihm ein paar zusätzliche nützliche Dinge für Unterwegs und schon kann es los gehen.

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Diesen Prozess muss jeder Spieler unter Aufsicht des Spielleiters durchlaufen. Das nimmt auch einige Zeit in Anspruch. Aber ein Rollenspiel ist kein Würfelpoker, das man bei Besuch schnell aus dem Regal nimmt und loslegt. Ein Rollenspiel erstreckt sich über einen längeren Zeitraum, wobei immer zu vorher vereinbarten Terminen gespielt wird. Ich kenne Spielrunden die seit 30 Jahren bestehen und immer noch regelmässig zusammen kommen um zu spielen. Die Spielform ist genau dafür ausgelegt. Es gibt kein Gegeneinander. Die Spielergruppe hat nur Erfolg, wenn sich ihre Charaktere gegenseitig unterstützen. Ja, der Dieb kann das Schloß an der Fluchttür knacken, aber wenn ihm der Rest der Gruppe nicht den Rücken frei hält wird das nix. Die Konzentration leidet nun mal wenn es Schwerthiebe hagelt.

Der Spielleiter ist nicht der Gegner der Spieler. Er ist viel mehr ein Erzähler. Natürlich würfelt er im Kampf für die Monster, aber einer muss es halt tun. Ich bin jetzt seit über 30 Jahren Spielleiter und habe dann gewonnen, wenn meine Spieler enttäuscht darüber sind, das wir abbrechen und beim nächsten mal fortsetzen. Als Spielleiter bin ich meist auch der Gastgeber und kann daher alle Register ziehen. Musikuntermahlung, Kerzenbeleuchtung, sogar mit der Raumtemperatur kann man sich spielen. Man muss halt etwas kreativ sein, dann gelingt der Spieleabend. Und ja, der Spielleiter ist das arme Schwein an dem die ganze Arbeit hängen bleibt. Aber ich bin es mit Überzeugung. Ich habe sicher nicht mehr als 20 Spielabende in den 30+ Jahren als Spieler verbracht.

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Zurück zu DSA. Es gibt natürlich eine Hauseigene Spielwelt, Dere genannt. Die Abenteuer spielen sich üblicherweise in oder um den kleinen Kontinent Aventurien ab. Aventurien umfasst aber trotz seiner geringen Größe alle wichtigen Klimazonen vom ewigen Eis über sanfte, grüne Ebenen, eine Wüste, bis im Süden alles von dampfenden Dschungeln bedeckt ist. Es gibt zahlreiche Völker und Kulturen mit denen man interagieren kann, es gibt Monster aller Größen und Arten gegen die man kämpfen kann und Schätze, SCHÄTZE…..

Alle auf den Fotos abgebildeten Bücher sind aus der 4. Edition, das ist die mit der wir spielen. Aktuell befindet sich das Spiel in der 5. Edition, aber alles was ich hier schreibe gilt für beide Editionen. Ich kann also ohne weiteres ein Abenteuer aus der fünften Edition mit den Regeln der 4. spielen und umgekehrt. Auch Hintergrund und Regionsbände sind kompatiebel. Einzig die Zeit läuft in Aventurien weiter. Wenn also ein Ereigniss in der 4. Edition ein paar Abenteurbände gefüllt hat ist das ganze in der 5. schon Geschichte und man kann die Auswirkungen miterleben. Auch das ist ein fantastischer Aspekt von DSA. Die Charaktere nehmen tatsächlich am Leben und an den Ereignissen in Aventurien teil und können diese zum Teil auch beeinflussen.

Über die Jahre wurden die Regionen immer besser beschrieben, dem Spielleiter immer mehr Werkzeuge und Informationen in die Hand gelegt, was auch die Wandlung der Spieler und Spielleiter wiederspiegelt. Haben wir uns als Schüler noch eigene Höhlensysteme ausgedacht, Haarstreubende Geschichten über verschollene Schätze erfunden usw zwingt uns die Realität des Arbeits- und Familienlebens heute dazu auf vorbereitete Materialien zurück zu greifen. Und davon gibt es zum Glück reichlich.

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Wer jetzt sagt das er das ja ohnehin am PC online Rollenspiele spielt, hat noch nie an einer Pen & Paperrunde teilgenommen. Glaubt mir, da liegen Welten dazwischen!!! Ich spiele auch am PC, aber wenn ich die Möglichkeit zum „Echten“ bekomme lass ich jedes PC-Spiel stehen. Dazu gleich noch ein Punkt welcher sich über die Jahre immer wieder bewahrheitet hat: es gibt bei einem Rollenspielabend keine Zuschauer. Wer sich dafür interessiert und am Tisch sitzt braucht einen Charakter. Ich habe für solche Zwecke immer einige fertige Charaktäre zur Hand. Wenn der Zuschauer im Laufe des Abends feststellt, das es doch nicht sein Hobby ist: kein Problem, nix passiert. Wenn ihn oder sie das Fieber aber packt und er in einer kniffligen Situation die Lösung hat und sie in die Runde brüllt (ja, alles schon erlebt!) dann soll er auch vor Ort durch einen Charakter represäntiert sein.

Hier haben wir wirklich ein Spielsystem das über Jahre hinweg Freundschaften aufrechterhalten kann, trotz gewaltiger Unterschiede der Lebenswege. Mit Rollenspielen zu beginnen war eine der besten Entscheidungen meiner Spielerlaufbahn. Mein Dank gilt im Nachhinein meinem ehemaligen Schulkollegen Helmut Schädel, der mich mit seinen Erzählungen in diese wunderbaren Welten geführt hat.

Bis zum nächsten mal

Dark Priest

Woche 2: Ein Sakrileg 😱 Bücher ausmisten [Organisation und Haushalt]

Servus meine Lieben.

Bevor ich auf die neue Wochenaufgabe eingehe werd ich noch zusammenfassen wie es mir diese Woche erging.

Ich hab mein Ziel für diese Woche (Kleidung ausmisten) erreicht. 🏅

5 weitere Säcke voll Kleidung durften ausziehen. Außerdem hab ich die Kleiderschränke meiner drei Ältesten Kinder auf eine Capsule Wardrobe umgestellt. Soll heißen sie haben nun nur mehr Kleidungsstücke in ihren Schränken die allesamt miteinander kombinierbar sind. Aufgebaut hab ich es bei allen auf die selbe Art und Weise. Schwarz, Weiß, Grau und Jeans finden sich in jedem Schrank. Und jeder hat noch „seine“ Farben dazu bekommen.

Benjamin liebt grün also hab ich seine grün mit etwas blau aufgebaut. Constantins zusätzliche Farben sind dunkelblau und rot. Und Lilith bekam lila und grün.

Ich würde gerne meine eigene Garderobe auch auf eine Capsule Wardrobe umstellen aber mir fehlen da ein paar Stücke und ich möchte im Moment kein Geld investieren, weil die Zeit der Umstände ein absehbares Ende bekommen hat und ich möchte erst danach, wenn ich weiß wo ich dann lande, sehen was mir dann gut tut.

In Antheas Schrank konnte ich aber leider keinen roten Faden finden. Der ist so wild zusammengewürfelt dass ich auch hier erst Geld oder Nähzeit investieren müsste. Und bei Laurentin sieht es ähnlich aus. Thabeas Schrank besteht hauptsächlich aus Einteilern. Da ist es nicht notwendig darauf zu schauen ob was passt.

Soviel dazu.

Und nun zur Wochenaufgabe für diese Woche.

*Miste deine Bücher aus!

Wieder beginnen wir damit alle Bücher auf einmal und an einen Ort zusammen zu holen. Und jedes einzelne in die Hand zu nehmen.

Welche Bücher hast du bereits gelesen?

Welches Gefühl hinterlässt es bei dir?

Hast du es seither nochmal gelesen?

Welche Bücher liest du mehrmals?

Hast du Bücher die ungelesen im schrank stehen?

Lies sie jetzt – oder miste sie aus!

Denn irgendwann kommt nie.

Ich werd mir auch meine etwa 50 Bücher die ich seit dem letzten ausmisten noch über hab nochmal ansehen, ob was dabei ist dass inzwischen vielleicht doch gehen darf.

Heute bzw. Der eigentliche Start der Aktion war gestern hab ich außerdem mein Wohnzimmer aufgegeben.

Ja!

Ich hab kein wohnzimmer mehr. Und ich bin absolut happy mit der Entscheidung. 😁

Es hat mich einfach nur mehr angekotzt. Die riesen Couch die dank Hund und 5 Kindern schon ziemlich mitgenommen war. Platz wegnimmt und gleichzeitig die Luft zum atmen beeinträchtigt (sie müffelt).

Das zusammengewürfelte DVD Regal (früher Stand an der Wand der Fernseher). Und überhaupt(!) der Fernseher im Zentrum des Hauses hat mich einfach nur mehr genervt.

Ausgangssituation

Abbau Stand gestern Abend.

Nestbautrieb hat zugeschlagen

Heute morgen hab ich weiter gemacht

Ausmalen musste dann auch noch sein.

Die „Berge“ ergaben sich aus den zu überdeckenden Schrammen.

Ein Querbalken.. freihand und schief .. aber egal.. sowie die Berge gesäumt

Zwischendurch

Noch mit nur einem der beiden Kallax

Und dann mit zwei.

Schrankeinsätze hab ich noch ein paar – da werd ich wahrscheinlich noch welche einsetzen.

Gewichen ist unser Wohnzimmer für ein Spiel-/Studierzimmer.

In den Kallax wird Platz sein für die längerfristigen Experimente von den Zwergen die bisher in der Küche oder auf den Fensterbrettern rumstehen. Außerdem können wir da die Setzlinge für die Hochbeete ziehen die ja durch den Garten gleich daneben liegen.
Bastelzeug wird auch da untergebracht werden und Hausaufgaben können natürlich hier erledigt werden.
Die Haustiere werden dort in dem Bereich auch gebündelt, damit die Kinder auch einfacher in die Pflege miteingebunden werden können.
Dann gibt es eben auch noch die Anbindung nach Draußen mit der Wasserbahn im Sommer, der Pflege des Hochbeetes, der Möglichkeit für weitere Experimente und Spiele usw.

Außerdem wollt ich umbedingt den Fernseher aus dem Wohnbereich haben. Ich hab kein Problem dass die Kinder fernschauen, können sie jetzt halt oben, aber ich will ihn einfach nicht mehr im Mittelpunkt stehen haben.

Also wieder bis nächste Woche – dann vielleicht ja um einige Bücher leichter.

😊 liebe Grüße

Victoria

Mein alternativer toter „Baum“ [Kreatives Handwerk]

Servus meine Lieben.

Am heutigen Donnerstag reiche ich meinen Beitrag für den gestrigen Tag nach, denn gestern liefen Peter und ich auf Notstrom.

Also zum Thema: ich würde ja Weihnachten verweigern.. aber Peter möchte Weihnachten feiern „damit die Kinder auch was zum erzählen haben“ .. :/ nun gut. Ist ein Argument. Den toten Baum hab ich die vergangenen Jahre mitgemacht. Heuer nicht!

Ich biete aber eine Alternative und nutze was ich ohnehin zu Hause habe. Kostenpunkt also exakt 0,-

Verwendet hab ich:

  • Eine Leiter
  • Grün gemusterten Stoff zum verkleiden des Metalls (Schrankleiche)
  • Grünes Häkelgarn zum fixieren der einzelnen Exponate (Laterne, Bockerl, Kugeln) sowie des Stoffs
  • Tisch- und Baumschmuck in Silber
  • Eine 5 m Lichterkette mit warmweißem Licht
  • Glitzergeschenkband

Aber man kann alles verwenden was man möchte. Da sind einem keine Grenzen gesetzt.

[..als Mäuschen bei uns]

Hallo meine Lieben.

Mein Dienstag beginnt zum ersten mal um 00:19 Uhr. Nachdem ich in den letzten tagen schon meist vor 20:00 Uhr ins Bett falle, reicht ein atypischer Schnarcher meines Mannes 4 Stunden später um mich aufzuwecken.

Ich sitze also die nächsten Stunden im Keller (Büro… PC… Netflix) bis ich wieder müde genug werde um mich nochmal niederzulegen.

Schnitt

Daraus wurde nichts. Meine jüngere erbricht. Zum 3. Mal unabhängig voneinander innerhalb von 2 Wochen.

Mein Morgen sieht also so aus dass ich Lilith im Kindergarten abliefere, und mit den beiden jüngsten in die Kinderambulanz fahre.

Dort angekommen werden wir aber prompt wieder heim geschickt. Denn „Ja! – Natürlich steht online dass man bis 10 Uhr ohne Termin kommen kann – aber wo kämen wir denn hin wenn das jeder so machen würde!“

Nun gut. Ich also wieder zu Fuß heim – die beiden Zwerge im Kinderwagen.. ach hab ich schon erwähnt dass es bereits seit vergangener Nacht regnet?

Zuhause angekommen lasse ich den Waagen zurück um wieder zu gehen. Auf der anderen Straßenseite ist unsere Hausärztin ansässig. Ordi sperrt um 09 uhr auf. Wir um 09.15 Uhr dort. Sagt mir die Sprechstundendame sie ist fast voll. Ich kann Anthea abmelden aber ich soll heim gehen und gegen 12 wieder kommen.

Ich geh heim. Und komme um 11.40 Uhr wieder. Darf allerdings trotzdem noch bis kurz nach 13 Uhr warten. Anthea zwischenzeitlich auf dem Schoß eingeschlafen nappt so eine Dreiviertelstunde.

Nach dem Gespräch mit der Ärztin werden wir mit 2 Überweisungen und 2 Rezepten entlassen.

Endlich heim… und langsam an Kopfschmerzen eingehen. Wetter, Flüssigkeitsmangel, Erschöpfung… ? Wahrscheinlich eine Kombi.

Daheim klappere ich online die verfügbaren Termine von allen Wiener Allergiezentren ab. Die ersten Ergebnisse sind ernüchternd. Freie termine Ende Jänner 2019. Uff. Wien West hat einen Stornotermin freigegeben drin. Für übermorgen. Ich bin also auf der Suche nach einem Babysitter. Und kann beim dritten Anruf auch einen organisieren. Juchu.

Termin gebucht. Erledigt.

Peter sollte am Heimweg noch Lilith ubd Windeln mitnehmen, und nach dem heimkommen noch mal für Apotheke und Hund ausrücken.

Mir gehts zwar mies aber ich mobilisiere nochmal alles was ich kann und erledige Apotheke, die Windeln und Lilith selbst.

Und jetzt schreib ich schnell diesen text. Am handy.. bis Peter heim kommt. Sonst wär ich schon längst eingeschlafen.

Ps

Korrigieren werd ich ihn wenn ich mich wieder wie ein Mensch fühl.

Spielemontag: Junta

Willkommen zum zweiten Beitrag am Spielemontag. Heute möchte ich euch ein Spiel vorstellen das mich schon seit den 80ern begleitet: Junta

Bei Junta geht es darum, möglichst viel Geld auf das persönliche Schweizer Konto zu schaffen. Dazu ist nahezu jedes Mittel recht: offene Attentate, Bestechung, Raub usw

Das Spiel findet in der fiktiven „Republik de la Bananas“ statt. Ein Spieler übernimmt die Rolle des Präsidenten. Als solcher obliegt ihm die Regierungsbildung. Er verteilt sechs Ämter unter den anderen Mitspielern. Dazu gleich vorweg: das Spiel funktioniert gut mit vier oder mit sieben Spielern, jede andere Spieleranzahl macht schon bei der Ämtervergabe Probleme. Bei vier Spielern vergiebt der Präsident an jeden Mitspieler einfach zwei Ämter. Die Ämter haben natürlich unterschiedliche Stärken und Schwächen, die aber, mit Ausnahme des Innenministers, nur im Falle eines Putsches zum Tragen kommen. Aber dazu später mehr.

Noch vor der Ämtervergabe zieht jeder Spieler zwei Politikkarten. Politikkarten beinhalten Wählergruppen, Attentäter, Sonderaktionen, Kampfgruppen für den Putschfall usw.  Wählergruppen können offen vor dem Spieler ausgelegt werden, um zum Beispiel für ein mächtiges Amt interessant zu sein, oder zurückgehalten werden um überraschend bei einem Wahldurchgang die Nase vorn zu haben. Alle anderen Kartern werden nur ausgespielt wenn sie verwendet werden.

Als nächste Aktion hebt der Präsident acht Geldscheine vom Stapel. Es gibt 1-, 2- und 3-Millionenscheine, aber nur der Präsident weiss was er in der Hand hält. Jetzt muss der Präsident einen Staatshaushalt vorlegen in dem er jedem Amt Geld oder auch nicht zusichert. Im Anschluss wird über den Haushalt abgestimmt (dafür die Wählergruppen, die unterschiedlich starke Stimmkontingente haben). Aber: es gibt immer zwei Wahldurchgänge und der zweite ist der Entscheidende (jetzt klar warum man eine Wählergrupenkarte zurückhält?). Sollte der Haushalt angenommen werden verteilt der Präsident das zugesagte Geld und streift den Rest selber ein. Sollte er nicht angenommen werden behält er sich einfach alles. Aber Achtung! Der Innenminister kann mit der Polizei das Parlament besetzen und den Staatshaushalt mit Gewalt durchsetzen. Beide Lösungen führen aber zu einem Putschvorwand!!!

Im folgenden Abschnitt wählt jeder Spieler geheim einen Aufenthaltsort (Daheim, Freundin, Hauptquartier, Nachtclub und Bank). Um Geld aufs Schweizer Konto zu bringen muss natürlich Bank gewählt werden. Blöd vor Allem, das der Innenminister in jeder zweiten Runde gratis einen Attentäter in die Bank schicken kann (Schießerei in der Bank). Sollte ein Attentäter, die anderen Spieler könenn ja den einen oder anderen durch Politikkarten bekommen, erfolgreich sein, bekommt der Auftraggeber das Geld des Opfers (es gibt einige Attentäter die andere Effekte haben) und das vakante Amt übernimmt der Schwager des Präsidenten (also der Spieler des Präsidenten), was wiederum im Falle eines Putsches drastische Auswirkungen haben kann.

Nachdem alle Spieler die die Attentäterphase überlebt haben ihre möglichen Aktionen erledogt haben (Geld einzahlen, das Hauptquartier ermöglicht einen Putschvorwand, usw) kommen wir zur letzten Phase: die Putschphase. Sollte aus irgend einem Grund ein Putschvorwand bestehen kann sich ein Spieler zum Rebellenführer erkären (oder erklären lassen) und es findet eine Auseinandersetzung um die Hauptstadt statt. Alle Ämter ferfügen von Haus aus über ein bestimmtes Truppenkontingent das sie jetzt in den Kampf werfen können, denn man muß am Putsch gar nicht teilnehmen, sondern kann ihn auch einfach aussitzen (LANGWEILIG!!!). Zusätzlich können noch andere, in erster Linie behindernde Verbände eingesetzt werden, wie zum Beispiel, streikende Hafenarbeiter, demonstrierende Studenten, ein Hubschrauber, usw.

Ein Putsch dauert immer sechs Kampfrunden, man kann sich also immer ausrechnen wohin auf der Karte man mit seinem Kontingent hin kommt. Wichtig ist aber: außer dem Präsidenten und dem Rebellenführer können alle anderen Spieler die Seiten frei wechseln, auch mehrmals. Ist halt alles eine Frage des Geldes……Achtung, Geld auf dem Schweizer Konto ist unantastbar.

Nach dem Putsch ist der Präsident entweder gestürtzt oder er bleibt weiter im Amt. Sollte er gestürtzt werden gibt es in der nächsten Runde sehr wahrscheinlich einen neuen Präsidenten. Das Kann der Rebellenführer sein, muss aber nicht.

Im Anschluss startet das ganze wieder von Vorne. Wenn der Geldscheinstapel aufgebraucht ist (ich glaube mich an 11 Runden zu erinnern) endet das Spiel und der Spieler mit dem meisten Geld in der Schweiz hat gewonnen.

Als Tipp: der Präsident hat das Geld in der Hand. Wenn man also einen Spieler zu Lange im Amt belässt kann es leicht passieren das er uneinholbar Reich wird. Also putschen so oft es nur geht!!!

Wie ihr seht, ein Spiel das selbst die besten Freundschaften auf eine harte Probe stellen kann, denn für den Sieg ist hier nichts heilig!!!!

Aber wenn alle Beteiligten das Spiel als reine Unterhaltung betrachten kann eigentlich nichts schief gehen. Mit Junta habt ihr ein Brettspiel mit viel Humor, das so manches Klischee auf die Schaufel nimmt und für viel Unterhaltung sorgt.

Seit einiger Zeit ist auch eine Kartenspielvariante erhältlich. Da ich diese aber weder besitze noch schon einmal gespielt habe kann ich darüber nichts sagen. Ich erwähne sie hier nur der Vollständigkeit halber.

Also, viel Spass in der Republik e la Bananas und viel Erfolg beim Schmiergeld kassieren

Euer Dark Priest

 

 

Wochenrückblick [KW49]

Hallo meine Lieben!

Auch diese Woche steht noch im Zeichen den kotzenden Kindes. 😐 und ist deshalb etwas eingeschränkter als üblich. Hoffentlich sind wir jetzt erst mal für eine Weile durch.

Was ging die Woche weiter?

Benjamin rechnet in der Schule im Zahlenraum 100 – allerdings noch ohne Zehnerüberschreitungen nzw. -unterschreitungen und liest inzwischen deutlich flüssiger. Kommende Woche hab ich Elternsprechtag – danach kann ich euch von der Seite vielleicht mehr schreiben.Über die Lernfortschritte von Constantin zu berichten ist im Moment schwierig. Den erforderlichen Stoff, um die erste Schulstufe erfolgreich abzuschliessen, kann er bereits. Einzig das Schreiben erfordert noch einige Übung, aber er hat auch noch gut 5 Monate Zeit. Weder er noch wir als Eltern stehen daher unter Druck, was eine durchaus entspannte Situation erzeugt. Wo er aber viel Aufholbedarf hat, ist zum Beispiel das Übernehmen von Verantwortung und zwar in erster Linie mal das Übernehmen von Eigenverantwortung. Da mangelt es ihm dann doch an Entusiasmus. Die eigene gewaschene feuchte Wäsche wird zum Beispiel nur mit Daumen und Zeigefinger einer Hand am Ende eines ausgestreckten Armes aus dem Wäschekorb gehoben und auch in dieser Körperhaltung unausgeschüttelt und unausgebreitet auf den Ständer gelegt :D, den Besen um das eigene Zimmer zu kehren lässt er gerne stehen – könnte ja jemand anderer vorbeikommen der das für ihn machen will, usw. Es ist zwar nicht unser Ziel unsere Kinder zum Mitarbeiten zu zwingen, aber bei einem Haushalt mit sieben Personen muss jeder seinen Beitrag leisten und zumindest den eigens verursachten Mist weg machen. Und genau daran arbeiten wir jetzt. Bis jetzt hat es offenbar immer wer anderer für Ihn übernommen das zu tun – und das fiel eigentlich kaum auf weil wir solche Aufgaben bisher meist alle zusammen erledigt haben.. und ich nicht darauf achtete ob wer nicht anpackte.. solange jemand mit machte. Seit 2 Wochen aber fällt es deutlicher auf.
Was mir die Woche auch auffiel: Aufgaben von den farbigen Sparteln übernimmt er als einziger nicht von sich aus.

Lilith liest nun regelmäßig. Auch sie hat die „ABC der Tiere“ Fibel zu diesem Zweck ausgewählt.
nach mu, mi, mo, me, und ma – kann sie nun auch bereits la/e/i/o/u, A, E, I, O, U und ta/e/i/o/u. die nächste Silbe in der Reihe wäre ra/e/i/o/u. Mal sehen wann sie soweit ist.
Sie übt das Schreiben. Und rechnet im Zahlenraum 10 plus und minus.
Wir warten aktuell noch immer auf das Schreiben vom Stadtschulrat bezüglich ihrer Einschreibungsphase die ja jetzt im Jänner startet. Aber das kann sich eigentlich auch nur mehr um Tage handeln bis der Schrieb da ist. Und dann geht es eh schon daran einen Termin für die Einschreibung auszumachen.
Denn es ist ja so dass das Einschreibungsverfahren inkl. der Schulreifefeststellung alle Kinder durchlaufen müssen, selbst wenn klar ist dass das eigene vom Schulbesuch abgemeldet wird.Anthea und Laurentin erweitern nahezu täglich ihren Wortschatz. Auch die Aussprache wird zunehmend deutlicher. Das gemeinsame Spiel mit den älteren Geschwistern bekommt ebenfalls einen immer höheren Stellenwert bei beiden. Vor allem Anthea spielt mitlerweile ausgeprägt mit ihrer großen Schwester. Ich denke das der Kindergarten hier viel bewegt hat. Laurentin lebt seine Begeisterung den Hund und die Fische zu füttern im Moment voll aus. Er holt selbstständig eine Schale aus dem Keller, kippt den Inhalt in die Futterschüssel und zerkleinert das Ganze auf  maulgerechte Stücke. Nur aufmachchen kann er die Schalen noch nicht. Da braucht er Hilfe. Zum Glück! Denn so kann man es wenigstens im Auge behalten, ansonsten hätte Lilly mit Sicherheit in den vergangen Wochen deutlich an Umfang zugelegt. 😀

So, das war die erste Woche mit dem Versuch jeden Tag einen Blogbeitrag zu veröffentlichen. Bis auf den Donnerstag, an dem ein alter Beitrag wieder hervor geholt, abgestaubt und auf FB geteilt wird. Bin sehr froh dass wir das hinbekommen haben und freu mich auf die nächste Woche.

Alles liebe