Hallo meine Lieben

Unsere Woche war wenig spektakulär.
Dienstag und Mittwoch war Benjamin krank. Und Freitagmorgen bin ich von jetzt auf gleich in ein Taxi gesprungen und ins Krankenhaus gefahren, weil ich plötzlich einige Symptome hatte die alarmierend für eine Gestose sprachen. Zum Glück gabs aber im Krankenhaus nach eingehender Untersuchung die Entwarnung die Symptome verschwanden auch nach und nach.. phuu!

Entlassen wurde ich mit der Anordnung mich so gut wie es eben geht zu schonen und meinen Blutdruck möglichst niedrig zu halten. Immer wieder längere Pausen einzulegen wenn ich merke dass mein Herz zu schnell rennt oder stolpert.

5 Kinder,.. 3 Ebenen im Haus.. das wird spannend. 😅 Und natürlich dem Klassiker ausreichend schlafen, essen, trinken und bewegen. Eh klar.


Freitagabend war dann Spieleabend ein Freund war hier, Flo, und spielte mit Peter Warhammer 40k.. ich weiß grad nicht, aber vielleicht will Peter euch etwas darüber oder das Spiel im allgemeinen noch was erzählen.


Gestern am Samstag nutzten wir das milde Wetter für einen gemeinsamen Ausflug aus. Es ging spontan ins Verkehrsmuseum Remise, welches einen Schritt für Schritt durch die Geschichte der Öffentlichen Verkehrsmittel in Wien nimmt.

Die Woche ist mir außerdem etwas klar geworden. Die Kategorien [als Mäuschen bei uns..] und der [Wochenrückblick] hatten ursprünglichdas Ziel festzuhalten wie Freilernen in der Praxis funktioniert. Doch es fällt mir unheimlich schwer all die kleinen Details und Gespräche zusammenzutragen und auszuformulieren die das freilernen ausmachen. Deshalb möcht ich mich in dem Punkt etwas mehr bemühen das in Zukunft festzuhalten.

Die Woche haben Constantin und Peter oder ich in unseren Gesprächen im Alltag zum Beispiel Fragen zu Themen wie Römische Zahlen, Malreihen (kleines 1×1), was die Europäische Union ist und wie Großbritanien da aktuell rein passt – weil es in den Nachrichten Thema war, die Größe von Sonne und Erde (in Relation), schwarze Löcher, Neutronensterne, durch den Museumsbesuch auch mit: Krieg, Bombardements, Flüchtlinge,.. und vieles mehr behandelt.

Außerdem haben wir zugesehen wie boldern, klettern und auch stunts/parcours funktionieren und der Einblick in die Trainingsmethoden warfen für Constantin und auch die anderen einige Fragen zur Physiologie des Menschen auf. Durch unsere Antworten und Beispiele es uns nachzutun erfuhr, erlebte und erspürte Constantin an seinem eigenen Körper Knochen, Muskeln, Gelenke und Sehnen und wurde von uns dazu angehalten diese aktiv und bewusst zu verwenden. So sollte er zum Beispiel den Arm ruhend ablegen, die Finger Spreizen und nur den Mittleren Finger anwinkeln, um zu fühlen wo sich das überall auswirkt und dabei auch zu erspüren wie weit in den Unterarm hinein er diese Bewegung nachverfolgen kann.
In den nächsten Tagen können wir uns dann ansehen was da wie genau zusammen wirkt um diese Bewegung zu ermöglichen, zum Beispiel mit einer bildlichen Darstellung des Körpers bzw. des Skeletts, vielleicht aber auch mit einem Experiment.. ich plane das nicht.. es sind seine Fragen die mir zeigen was es schlussendlich werden wird und wie tief wir in die Materie eintauchen werden. Denn.. nur weil wir etwas jetzt nicht klären heißt das ja nicht dass wir es nie klären.. in einigen Wochen oder Monaten kann das Thema wieder präsent sein und dann können wir auf dem aufbauen was wir bisher darüber gelernt haben. Und das spannende.. das geht sogar nahtlos ohne das dann nochmal wiederholen zu müssen, denn er behält sich dieses Wissen nachhaltig. 😊 Grundsätzlich kann man aber mit diesem einen Thema tief in die Bereiche Sachunterricht, Biologie, Werken, Physik, Mechanik, Hydraulik, Hermeneutik, Bewegung und Sport, Wahrnehmungsförderung usw. eintauchen.

Das ist nur eine von sehr vielen Situationen aus unserem Alltag, die aber einen Einblick gewähren kann wie das mit dem freilernen funktioniert und was es dafür braucht…

Und um vor der Verabschiedung noch einen Themenwechsel rein zu friemeln ein kleiner Teaser.

Seit diesem Freitag steht ja in der Kategorie [Organisation und Haushalt] der Rest an .. der Rest zu dem in meinem Fall auch mein Stoffschrank zählt. Ich stehe oft davor und weiß mir mit einigen Stoffen die ich vor über einem Jahr gekauft hab inzwischen einfach nichts mehr für meine Kinder anzufangen.
Ich hab deshalb ein paar dieser Schrankleichen – die echt ein schöneres Dasein verdient haben – und Reststücke ausgegraben. Was sollte ich also damit machen? Verkaufen find ich blöd und ist mir dafür auch zu aufwändig, verschenken ist eine der Optionen die mir dann auch in den Sinn kam. Aber einfach so ist mir dann auch zu plump. Ich hab mich also dazu entschlossen, meinen Stoffschrank in der Art und Weise auszumisten einige Teile zu nähen und diese dann unter meinen LeserInnen zu verlosen. 😊 Teilnahmebedingungen erkläre ich dann zur gegebenen Zeit in den dazugehörigen Blogposts. Das ist also was euch in den nächsten Wochen und Monaten ein paar mal auf meiner Seite unterkommen könnte. Wer also die Chance auf ein Stück oder Set nicht verpassen möchte.. sollte dran bleiben!

Damit wünsch ich euch mal einen schönen Abend. Alles Liebe und bis zum nächsten mal.

Victoria