Servus meine Lieben

Nachdem wir letzte Woche die Küche (welche eigentlich in die Kategorie Komono fällt) vorgezogen haben, kommen wir diese Woche auf den Papierkram zurück.

Ich habe Berge von Papierkram 🙈 – was bei 7 Personen nicht groß verwundert – in die endlich Ordnung gebracht werden muss. Angelehnt an die Konmari-Methode habe ich mich dafür entschieden meine Papiere und Dokumente nach Zeiträumen zu orden in denen bzw. für die sie relevant sind.

Also zB

„Muss für immer Aufgehoben werden“ – getrennt nach Person

Darunter fallen Geburtsurkunden, Staatsbürgerschaftsnachweise, Meldezettel, ect pp

„Über 10 Jahre relevant“ – alle(s) betreffend

Alles was für die Pension/Rente wichtig ist, private Absicherung, langfristige Sparformen, Zeugnisse und Zertifikate..

„3 bis 10 Jahre relevant“ – alles(s) betreffend

Verträge die länger laufen als 3 Jahre wie etwa Versicherungen oder Bausparverträge, bzw. Vielleicht auch schon länger bestehen aber innerhalb der nächsten 10 Jahre auslaufen. Wie Kreditverträge, Leasing usw.

Aber natürlich auch alles Steuerrelevante sowie die Mutter-Kind-Pässe (Österreich: bei welchen die Bestätigungen neuerdings nur in Kopie abgegeben und die Originale bei einem verbleiben und auch 7 Jahre aufbewahrt werden müssen – natürlich heißt dass nicht dass ich sie dann aussortiere.. aber sie wechseln dann aus der Kategorie Dokumente in die Kategorie Erinnerungsstücke.), usw.

„Weniger als 3 Jahre Relevant“ -alle(s) betreffend

Verträge mit 24 Monaten Bindung, Garantiescheine und Rechnungen die in dieser Frist ablaufen, Übergabe/Rücknahmebestätigungen etwa fürs Modem oder die Milchpumpe sowie das Rücknahmeprotokoll von zurückgegeben Mietobjekte fällt in die Kategorie. Der Vermieter kann nicht länger als 3 Jahre Ansprüche geltend machen, deshalb brauch ich den Zettel auch nicht länger aufbewahren. Nebenkostenabrechnungen welche noch anfechtbar sind usw.

Kontoauszüge hebe ich keine auf. Auch Gehaltsabrechnungen fallen in diese Kategorie. In Österreich ist der Arbeitgeber bzw. die ArbeitgeberIn jedes Jahr dazu verpflichtet einen Lohnzettel gemäß amtlichem Vordruck (L16 Formular) beim Finanzamt einzumelden. Dieser Jahreslohnzettel ist via FinanzOnline jederzeit auch für mich abrufbar. Insofern brauch ich mir da auch keine Berge Papier aufbewahren.

Und dann gibt es natürlich noch die sonstigen Papiere die nicht unter Urkunden, Dokumente oder Verträge fallen wie zb meine Schnittmuster, Skripten, Ausschnitte usw.

Wie ich das alles genau ordne weiß ich noch nicht ob hängend in Registern oder stehend in Ordnern. Muss ich alles erst sehen. Ich hab aber jetzt eine Woche Zeit eine Lösung dafür zu finden, die ich euch dann natürlich gern zeige..

Ach! Und was hier dezitiert nicht dazugehört sind Erinnerungsstücke und Fotos. Sollte ich solche zwischen meinen Unterlagen finden werde ich sie gemeinsam in einer Box aufbewahren die ich ganz zum Schluss – in einigen Wochen – nochmal durchgehen werde.

Morgen möchte ich damit beginnen – und … wann fangt ihr an?

Alles liebe

Victoria