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Servus meine Lieben.

Ein Alltagsdienstag,.. der auf einen Feiertag fällt. Naja. Okay. Weil heut außerdem Neujahr ist finde ich es an der Zeit bilanz zu ziehen.

Ich selbst bin heute erst um 13.30 Uhr aufgestanden. Peter mit den Mädchen und Laurentin schon gegen 7 Uhr früh. Wobei Laurentin nach einem Morgenfläschchen und Anthea den halben Vormittag spielend in ihren jeweiligen Zimmern verbrachten, während Lilith im Erdgeschoß saß und ihre Arbeitsblätter bearbeitete. Die Buben – die gestern noch das mitternächliche Feuerwerk miterlebten, standen gehen halb 9 auf.

Als ich auf stand, und die beiden Kleinen sowie Peter wieder schlafen gingen, begann für Constantin und Benjamin die erste Lernzeit im heurigen Jahr.

Benjamin ist nun seit 2 Wochen zu Hause (er war ja direkt vor den Ferien krank) und hat noch bis Sonntag frei. Da er beim Üben der Schreibschrift hinterherhinkt, gehen wir das also jetzt die nächsten Tage noch an um aufzuholen.

Constantin macht einfach weiter wo er grad ist. Er hat vor etwa 3 Jahren zum Lesen begonnen und hat es selbstbestimmt und allein gemeistert. Gelegentlich gefragt was das für ein Buchstabe ist aber das wars. Damals schon mit dem „ABC der Tiere“ der Silbenfibel vom Lemberger [Ö]/Mildenberger [DE] Verlag hat sich für ihn das meiste ohnehin selbstverständlich ergeben. Seit einigen Wochen macht er nun die dazugehörigen Arbeitsbücher durch.

Also zur Bilanz:

Sowohl im Arbeitsteil als auch im Schreiblehrgang ist er inzwischen ohne Druck oder gezieltem vorpreschen im B Teil angekommen, welcher fürs 2. Semester vorgesehen ist. Und das obwohl wir Gut die Hälfte der Tage, seit wir die Lernzeit im September eingeführt haben, gar keine abhielten. Etwa weil Wochenende war, Benjamin bei seinem Papa war (und Constantin ja ohnehin keinen Druck hat) oder es sich zeitlich einfach nicht ausging weil andere Aktivitäten in den Vordergrund rückten. Sei das jetzt der Spielplatz, ein Einkauf, beim kochen helfen, ein Arzttermin oder Zeit zum spielen im Garten oder Hof. Thematisch hat er also heute an Neujahr Ostern bereits hinter sich gelassen. Soviel zu Deutsch.

Das zweite Fach in welchem er im kommenden Mai geprüft werden wird ist Mathematik. Hier bearbeitet er seinen Stoff ebenfalls durch Arbeitsblätter. Welche wir zugegebenermaßen einfach auch deshalb verwenden um sicherzustellen, dass er alles was er in der Schule durchnehmen würde, auch hier mitbekommt. Aber auch um mich selbst dazu anzuhalten auf die Details einzugehen. Ich mein.. ich selbst weiß ja was Einer, Zehner und Hunderter sind. Von mir aus wär ich wohl nicht auf die Idee gekommen das explizit zu erwähnen, vor allem auch wenn er mich nicht danach fragt. Das ist aber prüfungsrelevant. Also möcht ich einfach, dass er alles was zur Prüfung kommen kann, zumindest schon mal gesehen hat. Ich find es wär einfach blöd, wenn er dann bei der Prüfung vor etwas stockt, nur weil er noch nie eine didaktisch aufbereitete Aufgabe wie eine „Rechenmauer“ gesehen hat. 😂 In Mathematik jedenfalls hat er das Buch „Mathetiger 1“ für die 1. Klasse praktisch durch. Die letzten 9 Seiten die ihm im Augenblick fehlen sind Spiele und die zusammengefassten Wiederholungen.

Wenn ich jetzt überlege wie sie in der Schule die übrigen 6 Monate mit ihm rumkriegen wollen würden. In einer – in unserem Schulbezirk nun mal so üblichen – überbelegten Klasse. Wie sie ihn beschäftigt halten wollen würden, ohne dass er zur Stagnation gezwungen wäre.. dann bestätigt mir das wieder wie gut es ist, dass er nicht dazu gezwungen ist diese zu besuchen. Das wir die Möglichkeit haben es ihn in seinem Tempo lernen zu lassen.

Für Lilith startet in 3 Wochen das Abmeldeprozedere für die Volksschule. Ich bin gespannt wie das heuer wird – auch weil es neue Richtlinien/Standards bei der Sprachstandsfeststellung in Deutsch geben soll.

Und überhaupt soll das ganze Schulreifefeststellungsverfahren in Zukunft standardisiert werden, aber ich glaube gelesen zu haben dass das frühestens in einem Jahr flächendeckend umgesetzt werden wird. Auf jeden Fall auch eine Entwicklung die ich gespannt beobachten werde. Eben weil wir so schlechte Erfahrungen gemacht haben und Benjamin ja damals vor 3 Jahren trotz meiner mehrfach hervorgebrachten Bedenken und der Sabotage durch die Direktorin (damit meine ich zB dass sie es unterlassen hat mich darüber aufzuklären, dass ich ein Einspruchsrecht habe, was zu ihren Pflichten gehört) falsch eingestuft wurde. So falsch dass es selbst über ein Jahr später bei seiner Externistenprüfung aufgefallen ist dass er noch gar nicht schulreif war, und gar nicht als schulreif eingestuft hätte werden dürfen. Dass wir da Opfer der Willkür einer einzelnen Direktorin wurden, macht mich heute noch wütend. Aber ich hoffe für alle Kinder dass das in Zukunft nicht mehr möglich sein wird. Auch wenn uns das im Bezug auf Benjamin nun natürlich nicht mehr hilft..

Anthea hat sich im vergangenen Jahr natürlich auch weiterentwickelt. Sie hat alles babyhafte endgültig abgelegt. Wurde auch schon zeit mit ihren inzwischen 4 Jahren. Ihre Aussprache ist nun auch sehr klar und deutlich. Und – entgegen der prophezeihung von drei verschiedenen Kinderärzten vor 4 Jahren – hat sie meine Weigerung ihr das verkürzte Zungenbändchen durchtrennen zu lassen (ich fand den Gedanken einfach zu gruselig.. und tu das bis heut) – sie nicht zu einem Dasein als Lisplerin verdammt.

Laurentin hatte kurz vor seinem 2. Geburtstag die Wortschatzexplosion. Seither saugt er praktisch jedes neue Wort auf und verwendet es gleich weiter. Noch ist er für mich voll mein Baby 😍 auch wenn mir immer deutlicher bewusst wird wie groß und schwer und weit er schon ist. Und dass er natürlich gar kein Baby mehr ist.

Ich freue mich sehr auf 2019. Ich bin gespannt was es uns bringt. Mein Countdown sagt es sind heute noch genau 50 Tage bis zum Geburtstermin. 😊 Also 60 Tage bis zur Zwangsräumung (Einleitung) auf mehr wird sich das Krankenhaus nicht einlassen. Ab Ende Jänner werd ich mit meinen Vorbereitungen starten (welche das sind werd ich wahrscheinlich in einem eigenen blogpost abhandeln), ab dann darf sie theoretisch jederzeit kommen. Geplant ist übrigens nach wie vor – und wie auch schon bei allen Kindern davor – eine ambulante Geburt im Krankenhaus.

Ich wünsch euch alles Liebe und einen Schönen Abend

Prosit Neujahr!

Victoria