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… und langsam aber doch komm ich mir selbst blöd dabei vor jede Woche zu schreiben dass das kein typischer Dienstag ist. Langsam wirkt es nämlich so als wär so inzwischen ein typischer Dienstag.

Mein Dienstag beginnt mit einem kranken Kind. Fieber, Schüttelfrost, Bauch-, Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Husten, Auswurf und akuter „Alles nur Scheiße“-Einstellung. Yep – die Grippe hält im Hause Fahrbach Einzug. Juche.

Eigentlich hätte ich heute einen Termin mit meinem Chef gehabt aber den hab ich kurz nach 6 Uhr früh schon abgesagt. Also lass ich es ruhig angehen. Benjamin geht wieder schlafen, Constantin kümmert sich um seine Routinen und frühstückt während ich die beiden Mädchen nur begleitet von Laurentin in den Kindergarten bringe.

Am Heimweg schaue ich einen Sprung bei der Hausärztin rein, um zu Fragen ob Antheas Laborbefund schon da ist. Nein – ist er nicht. Gut.

Also heim. Benjamin nach wie vor im Bett und schläft. Constantin hat sich zwischenzeitlich angezogen, gebürstet, seine Zähne geputzt und sitzt an seinen Arbeitsblättern. Ich geh eine Runde mit dem Hund.

Neben dem ausmisten hab ich meine Routinen vernachlässigt und es schaut entsprechend aus. Meine Ersatzaufgabe für heute hab ich also auch gefunden. Zusammenräumen!

Es ist gleich 10 Uhr – Zeit zu starten.

11.18 Uhr: Zeit für eine Pause. Das Erdgeschoss ist gesaugt, der Geschirrspüler rennt und Laurentin ist reif für den Mittagsschlaf.

Benjamin schläft noch immer und Constantin wutzelt sich mit dem Hund auf dem Boden. Lilly genießt die Streicheleinheiten.

11.30 Uhr:

Ich bringe Laurentin ins Bett. Constantin hat sich einstweilen einen LÜK-Kasten genommen und löst die dazugehörigen Knobelein.

Laurentin schläft kurz darauf nach einem Fläschchen und von Alexa durch weißes Rauschen in den Schlaf gelullt ein.

Ich begebe mich nun auf die Suche nach Nahrung.. ich merke gerade dass ich vergessen habe etwas zu essen. Und mein vorletztes Antibiotika wäre auch vor ein paar Stunden fällig gewesen. Ich mach mir was zu essen und nehm mein Medikament.

12.00 Uhr: warte ich auf Peters allmittäglichen Anruf und spreche dann die nächste halbe Stunde mit ihm. Er ist müde und fühlt sich nicht besonders. Ich bin also vorgewarnt.

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13.30 Uhr: Benjamin zieht von seinem in mein Bett um. Eine dreiviertel Stunde später ist er endgültig wach und verlangt nach Frühstück. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

Ich kümmere mich unterdessen um Papierkram der ansteht, lese Mails, beantworte Mails, schreibe Mails. Öffne E-Rechnungen und freue mich darüber, dass wir bei der Jahresrechnung für den Strom mit einer Gutschrift für über 1,5 Monatspauschalen aussteigen. Während die Buben eine Runde Fernsehen.

Gegen 15 Uhr wacht Laurentin wieder auf und ich kümmere mich darum den Geschirrspüler aus und wieder einzuräumen, um in für einen 2. Durchgang zu starten. Ich stelle im Zuge dessen fest, dass es heute noch einen 3. brauchen werden wird..

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Benjamin holt am Nachmittag ausgelassene Schul- und Hausübungen nach. Einzelne Übungen mittendrin sind seit Oktober offen. Constantin leistet ihm Gesellschaft und legt eine zweite Lernzeit ein. Im Anschluss erledigen die beiden einige Aufgaben aus dem Questglas – ich selbst bereite den Mist für Peter vor, damit er ihn gleich wegbringen kann, sobald er heim kommt. Eine Fuhre (=Fahrradanhänger.. 2 Sitzer) Altpapaier und zwei Fuhren Restmüll hat das Ausmisten der letzten Tage mal wieder gefördert.

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Ich bin erschlagen von der schieren Menge Müll. Erschreckend. Ich nehme mir vor mich mit dem Thema low/no waste intensiver auseinanderzusetzen… aber nicht mehr heut

Peter und die Mädchen kommen nach Hause. Peter ist ziemlich fertig. Man sieht ihm an, dass er im Stehen einschlafen könnte. Er bringt den Müll weg und geht mit dem Hund. Die Mädchen machen steigen gleich mit ein und erledigen ein paar Aufgaben aus dem Questglas.

17.30 Uhr: weil es schon so spät ist und ich Geschirr einsparen will verzichte ich darauf zu Kochen.. die Kinder essen kalt und bereiten sich Gebäck mit Butter, Wurst, Käse, gekochten Eiern und/oder Aufstrichen zu. Anschließend essen alle noch Joghurt, räumen den Tisch wieder ab und die Abendroutine startet.

18:26 Uhr: alle außer mir aber einschließlich Peter sind bereits in den jeweiligen Schlafzimmern auf dem Weg ins Bett. Ich sitze hier und esse zu Abend, tippe diesen Text und trinke Tee.

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Ich lausche dabei dem hustenden Peter, den Buben die auf der Suche nach dem einen Teil wie Naturgewalten in der Legokiste klirrend Legodünen hin und her verschiebenschieben. Dazwischen anscheinend doch auch mit Legofiguren spielen und Comiclaute wie „Tschrrrrt-Tschrrrrrt“, „piu..piu“ und „woooaaahhh“ von sich geben, während im Mädchenzimmer in einer Tour diskutiert wird wer jetzt mit welchem Schleichtier wie, wann und wo interagieren darf (also Lilith gibts vor) und zwischendurch Anthea immer wieder wiehernd aufgekreischt, wenn sie Liliths Monologe zu unterbrechen versucht. Laurentin dürfte schon wenige Augenblicke nach dem Niederlegen eingeschlafen sein. Von dem kam kein Mucks mehr.

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Lilly trippelt und wetzt mit ihren Krallen beim gehen über den Laminatboden. Sie sucht das Geschoß nach Krümeln und anderen Resten ab – zu meiner Freude wird sie dabei aber nicht fündig. bestätigt: Putzen war also erfolgreich. Juhuu

Ich werd jetzt noch den Geschirrspüler noch mal starten und mir anschließend am PC irgendwas super-schnulziges streamen. In der Hoffnung dass, wenn ich fertig bin auch die Zwergenparade aufgegeben hat und ich dann auch ins Bett gehen kann.

Nachtrag: ein Klogang, einmal „noch kuscheln“ und einmal wickeln wurden noch fällig.. aber das dürfte es jetzt gewesen sein. 19:54 Uhr

Ich wünsch euch allen alles liebe.

Eure Victoria