spielen = lernen

Hallo ihr Lieben

Heute schneide ich mal das Thema Spiele an. Jene die unsere Familie näher kennen, wissen, dass Spiele (und das Spielen) einen großen Stellenwert  für uns haben.

Ein Großteil unseres Kellers ist diesem Hobby gewidmet. Dort findet man Karten- und vor allem Brettspiele, unzählige Figuren für diverseste Spielsysteme und Regale voller Regelbücher.

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Immer wieder passiert es, dass sich neue Leute für Spiele interessieren, wenn sie die Gelegenheit bekommen haben, bei einer Partie zuzusehen. Einige wollen sich gerne weiter damit auseinandersetzen und fragen deshalb genauer nach.

Genau hier kommen wir zu dem Punkt an dem sich die Geister scheiden. Es gibt nämlich – meiner Beobachtung nach – grundsätzlich zwei Optionen, wie Neue darauf reagieren, wenn sie mal vor unseren Regelbücherregalen stehen.

20161001_031639Die einen ziehen sich vor schierer Überforderung wieder zurück. Revidieren, dass sie Interesse haben oder sagen Sätze wie „Es schaut ja wirklich interessant aus … aber damit hab ich nicht gerechnet *phuu* :O “ oder „Und das tut man sich wirklich freiwillig an?“. Das sind – nicht ausschließlich, aber – vor allem Menschen, die spielen – sehr erfolgreich – vom lernen entkoppelt haben. Und wie beschrieben, ich meine hier nicht Menschen, die sich prinzipiell nicht für dieses Hobby interessieren, sondern nur mehr bereits vorselektierte Interessenten.

Und die anderen?

…lassen sich davon einfach nicht beeindrucken! Sie wissen, dass sie die grundsätzlichen Spielregeln durch Imitation von anderen Spielern lernen können. So haben – beispielsweise – noch fast alle Leute, nach wenigen Minuten, nur durch zusehen, die grundlegenden Bewegungsregeln von Battletech begriffen, ohne die dazugehörigen Texte im Regelbuch jemals lesen zu müssen.  Sie wissen, dass sie sich über die spielerische Seite und durch fragen, all das Wissen aneignen können und haben keine Angst vor dem Umfang der sich ihnen darbietet. Wenn dann der Grundstock mal vorhanden ist, fällt es auch leichter, spezifische Fragen durch einen gezielteren Blick ins Regelbuch selbstständig abzuklären oder im Austausch mit anderen Spielern zur Diskussion zu stellen. Sie haben einen anderen Zugang, weil für sie spielen und lernen Hand in Hand gehen.

Und damit kommen wir zu einer der häufigsten Fragen im Bezug aufs freilernen, nämlich:

Was machst du, wenn deine freilernenden Kinder etwas, dass die für die Schule bzw. die Prüfungen brauchen, nicht lernen wollen!?

Antwort: erstmal damit spielen!

Gegenfragen: Was spielt ihr denn so mit euren Kindern? Bevorzugt ihr kooperative oder kompetitive Spiele? Macht ihr das Regelmäßig in Form eines fixen Spieleabendes oder eher spontan?

In diesem Sinne: habt Spaß und lernt spielend
Bis zum nächsten  mal
Alles Liebe

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